Sozialraumorientierung: Markus Pühringer ist neuer Projektleiter
Mein Name ist Markus Pühringer. Seit 1. Jänner 2026 bin ich Leiter des Projekts "Sozialraumorientierung in der Pfarre Linz-Mitte".
Ich darf mich kurz vorstellen: Von meinem Grundberuf bin ich Volkswirt und habe in den 1990er Jahren an der Uni Linz Volkswirtschaft studiert. Über mehrere berufliche Stationen im gesellschafts- und parteipolitischen Bereich habe ich mehr und mehr meine Leidenschaft in der Begleitung und Seelsorge von Menschen entdeckt. Neben meiner freiberuflichen Tätigkeit in der Beratung (Supervision, Coaching, Klausurbegleitung) und Shiatsu bin ich nun schon seit 12 Jahren im kirchlichen Bereich teilzeitbeschäftigt: Zuerst bei Pax Christi OÖ und dann mehr als 9 Jahre im Begegnungszentrum "URBI@ORBI".
Die Welt, in der wir leben, ist in vielerlei Hinsicht aus dem Lot. Gerade in einer solchen Zeit ist es wichtig, dass Menschen ihre Mitte finden. Was will ich (meine Seele) wirklich? Wer bin ich eigentlich? Wo liegen meine Potenziale?
Aus einer gestärkten Mitte heraus sind Menschen fähig, ihre unmittelbare Umgebung in Familie, Freundeskreis und Stadtteil positiv zu gestalten. Als soziale Wesen brauchen wir Menschen ja einander. Neben der persönlichen Begleitung von Menschen ist mir die Schaffung von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für ein gutes Zusammenleben wichtig. Und dies ist der Anknüpfungspunkt für das neue Projekt.
Die christliche Grundbotschaft ist, Liebe und Frieden in die Welt zu tragen und sich dabei nicht zu fürchten. Das Projekt "Sozialraumorientierung" kann diesbezüglich einen kleinen Beitrag leisten: Was kann Kirche neben den bisherigen Angeboten der Pfarre zum Zusammenleben in der Pfarre Linz-Mitte beitragen?
Welche Räume, Strukturen, Angebote und Vernetzungen können wir stärken oder neu schaffen, damit ein gutes Leben für alle möglich wird? Diesen Fragen werde ich gemeinsam mit der Projektgruppe, den zahlreichen Initiativen, NGO’s und den Bewohner:innen im Stadtteil nachgehen.
Ich freue mich Sie / Dich persönlich kennenzulernen, auf bereichernde Gespräche, mögliche Anknüpfungspunkte und gemeinsames Tun.