Friday 23. April 2021
Pfarre Gschwandt bei Gmunden

Kirchengeschichte - Pfarrkirche Gschwandt zur Hl. Katharina v. Alexandria

 

 

Kirchengeschichte:

 

 

1345 od. 1349                    1. Urkundliche Erwähnung der hl. Katharina geweihten Kirche als

                                              „Ecclesia filialis ad Santam Katharinam“ (aus Steinen oder Holz?)

                                             Selbe Urkunde wie Aurachkirchen

 

Wende z. 16 Jhdt.              Als spätgotische Kirche neu errichtet.

 

1661                      Kirche wurde barockisiert

15 u. 16 Jhdt.       Einladung für Wallfahrten von Gschwandt

 

1.7. 1776              Kaiserin Maria Theresia erließ Stiftungsbrief

                              „Priester sollen:             -  Christen und Jugend lehren

                                                                       -  Sonn- und Feiertag Hl. Messe lesen

                                                                       -  Predigen

 

1784                      eigenständige Pfarre

                               "Gootshaus St. Cathrein auf der Swant"

1812                      erstes Turmkreuz wird am Kirchturm aufgesetzt

1868                      1. Gelöbniswallfahrt nach Traunkirchen

                               wegen häufigen Hagelwetters (ausgen. 1883)

1869                      4 neue Glocken angeschafft (Karmeliten in Linz)

1879                      23. Sept. 1879 großer Brand des Kirchturms

1875-76                Seitenaltäre wurden von Josef Unter(s)berger

                              (Gmundner Bildhauer) erschaffen

1880                      neues Missionskreuz - 8 Tage dauerne Mission durch Puchheimer Patres

1889                      Hochaltar

1895                      Fenster links und rechts vom Altar

                               Hl. Nepomuk (Märtyrer gestoßen von Brücke in die Moldau)

                               Hl. Markgraf Leopold III (Gründer v. Stift Heiligenkreuz 1136 gest.)

1904                      Weihwasserbehälter aus Untersberger Marmor

1905                      neue Orgel

1914                      Einweihung des Hochaltares

1916                      Ablieferung der Glocken für den 1. Weltkrieg

1917                      Ablieferung des Turmdaches aus Kupfer

1918                      Ablieferung der Orgelpfeifen

1921                      Weihe der neuen Glocken

1922                      Einweihung des Kriegerdenkmals

1926                      Kirchenrenovierung

1929                      Vergrößerung der Sakristei

1928                      großer Schaden durch Blltzschlag

1932                      Ausmalen der Kirche und Renovierung des Hochaltars

1943                      Ablieferung der Glocken für den 2. Weltkrieg

1948                      Glockenguss in St. Florian anschl. Glockenweihe

1953                      Pfarrbücherei, Frauen- und Männerbewegung

                               ins Leben gerufen

1954                      Tauf- und Beichtkapelle (Schlüssellochportal) wurde angebaut.

1955                      Pfarrheim Bau

1961                      Außenrenovierung

1962                      Innenrenovierung und neuer Kreuzweg

1964                      Renovierung der Seitenaltäre, neues Pflaster im Mittelgang,

                               Kirchenbänke mit Elektroheizung

1969                      Elektrifizierung des Kirchengeläutes

1971                      neues Kirchendach

1976                      Glasfenster – Osterlamm gestaltet von Adolf Bocksleitner

1984                      Innenrenovierung, Volksaltar und Ambo

2000                      Außenrenovierung

2001                      Kirchenplatzgestaltung

2019                      Kircheninnenrenovierung (Beleuchtung, Heizung, Beschallung, 

Hochaltar

Neugotischer Hochaltar mit Fialen (=kleine Zwischentürmchen) um die aufstrebende Form zum Himmel hin optisch zu unterstützen

 

Oben: Relief der hl. Dreifaltigkeit.

 

Mitte:   Hl. Katharina von Alexandrien unsere Pfarrpatronin.

Helferin bei Leiden der Zunge und Sprachschwierigkeiten. Sie ist Schutzpatronin der Schulen, der philosophischen Fakultäten, der Näherinnen und Schneiderinnen.

 

Rechts: Hl. Barbara von Nikomedien

Schutzheilige der Architekten und aller Arten von Bauarbeitern (Maurer, Zimmerleute, Dachdecker und Elektriker) sowie der Glöckner, Türmer und Glockengießer

 

Links:    Hl. Agnes von Rom

Schutzpatronin der Jungfrauen und der jungen Mädchen, der Verlobten und der Keuschheit

 

Diese Plastiken werden dem Kreise Lienhardt (Leonhard)-Astl zu­geordnet. Er war ein spätgotischer Bildschnitzer und Fassmaler. Zwischen 1505 und 1523 dürfte er Vermutungen nach eine Werkstatt in Gmunden oder Wels, Oö., geleitet haben. Dies ist aber urkundlich nicht nachweisbar. Am Flügelaltar von Hallstatt findet sich sein Name (um 1515). Sein Name wurde zum Synonym für eine Gruppe stilistisch zusammengehöriger Werke in Oberösterreich und der Steiermark. Zu seinen Werken zählen u.a. auch die Flügelaltäre von Gampern, Oö, und Gröbming.

 

(Literatur: E. M. Tironiek, Studien zu Lienhart Astl, Dissertation, Wien 1976)

Dekanat Gmunden

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