Florianiprozession
Am Sonntag 3. Mai nahmen zahlreiche Mitglieder der sieben Frankenburger Feuerwehren - darunter viele Kinder und Jugendliche - gemeinsam an der Prozession vom Florianidenkmal zur Kirche und an der anschließenden Messe teil.
Wortgottesfeier-Leiter Johannes Wenninger fand wie immer passende Worte des Dankes für ihren helfenden Einsatz und der Bitte um Schutz, damit alle nach ihren Einsätzen wieder gesund nach Hause kommen. Sie sind - ganz im christlichen Sinne - ein Vorbild für Hilfsbereitschaft, Mut und das Eintreten für andere Menschen in Not.
Hintergrundwissen 1:
Der heilige Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehr, da er laut Legende als römischer Offizier im 4. Jahrhundert sein Leben für 40 gefangene Christen einsetzte, wobei eine Überlieferung besagt, dass er ein brennendes Haus mit nur einem Eimer Wasser löschte. Er gilt als Helfer bei Feuer- und Wassergefahren und sein Gedenktag ist der 4. Mai.
Hintergrundwissen 2:
Die Statue unseres hl. Florian an der Hauptstraße ist der Rest vom ehemaligen Florianibrunnen. Dort stand bis 1920 auch eine Kapelle, die aber dem Kohlebahnbau weichen musste.
Bereits seit dem Jahr 1901 findet die alljährliche Floriani-Prozession von dort in die Kirche statt. Die im Jahr 1901 in der Kapelle aufgebaute Floriani-Statue wurde von Steinmetzmeister Friedrich Ritter restauriert und mit einem Sockel versehen. Die Kosten dafür übernahmen der Fleischhauer Heinrich Schmitzberger und der Schlosser Josef Hemetsberger. Am 17.6.1923 erfolgte die feierliche Weihe durch Pfarrer Andreas Fürthauer.
Am 8.5.1960 wurde die neue Floriani-Statue geweiht. Im Auftrag der Marktgemeinde Frankenburg wurde sie von Johann Weissengruber aus Desselbrunn geschaffen.
Die Statue wurde 2014 durch Steinmetzmeister Rudolf Wienerroither generalsaniert und während des Kirtags im Kulturzentrum im Rahmen der Handels- und Gewerbemesse ausgestellt.
Die Einweihung der renovierten Statue an ihrem alten Platz beim Kloster durch Pfarrer Kons.-Rat Josef Sallaberger fand am 3.5.2015 statt.
(Quelle: Kleindenkmäler in Frankenburg und Redleiten)