Männertag
Nach den einführenden Worten durch Herrn Franz Niedermayr als Obmann der Katholischen Männerbewegung Frankenburg und der Präsentation des Finanzberichtes durch Herrn Martin Binder senior konnte uns der Vortragende Herr Magister Wolfgang Ölz einen bewegenden Vortrag zum Thema „Frieden und Versöhnung“ halten.
Die Veranstaltung bot nicht nur fachliche Eindrücke, sondern berührte auch emotional und regte zum Nachdenken über das eigene Handeln an.
Frieden beginnt im Kleinen und der Referent eröffnete den Vormittag mit der zentralen These, dass Frieden nicht allein ein politisches Thema sei, sondern ein alltäglicher Prozess. Er betonte, dass jeder Mensch dafür einen entsprechenden Beitrag leisten könne. Besonders eindrucksvoll war seine Aussage, dass Frieden dort entsteht, wo Menschen bereit sind, zuzuhören, bevor sie urteilen.
Ein Schwerpunkt des Vortrages lag auf der Bedeutung der Versöhnung. Der Referent machte deutlich, dass Versöhnung kein Vergessen bedeutet, sondern vielmehr das VERZEIHEN im Vordergrund steht. Somit wird ein bewusster Schritt gesetzt, die Vergangenheit anzuerkennen und danach einen neuen Weg des „Miteinanders“ zu wählen.
Das Anführen von internationalen Friedenspersönlichkeiten, wie NELSON MANDELA und MAHATMA GHANDI zeigt, wie kraftvoll dieser Prozess sein kann. Der Wert im Umgang mit Klimaressourcen ist vielmehr mit dem Friedensgedanken verbunden, als so manchem Klimaleugner*innen bewusst ist. Dem diesbezüglichen Verzicht wird zukünftig ein zentrales Thema im Rahmen der Friedensprojekte und der vorherigen Versöhnung eingeräumt werden müssen. Ein weiterer zentraler Punkt war die Rolle des Dialogs. Konflikte lassen sich nicht durch Schweigen lösen, sondern durch respektvolle Gespräche, die Raum für unterschiedliche Perspektiven schaffen. Der Referent ermutigte das Publikum, im eigenen Umfeld aktiv auf Menschen zuzugehen, Missverständnisse anzusprechen und Brücken zu bauen.
In der nachfolgenden Diskussion wurden Anregungen angesprochen, wie jede und jeder im Alltag zu mehr Frieden beitragen kann.
Nach einem gelungenen Vormittag richtete unser Pfarrvikar Christoph Buchinger noch wertorientierte Abschlussworte an die zuhörende Gemeinschaft. Danach klang das äußerst interessante Impulsreferat bei „Speis und Trank“ gemütlich aus. Zu guter Letzt sei noch gesagt: Ein herzliches Danke an die Familien Niedermayr, Birnbaumer und Hochreiner für die Vorbereitungsarbeiten und für die aufmerksame Bewirtung.