Pfarrreise 2025
6. Tag: Den Abschluss unserer Pfarrreise bildete im Sinne der Ökumene der Besuch unserer Partnergemeinde Sulzbürg. Vielen Dank Pfarrer Konrad Schornbaum (evang.) und Pastoralreferent Helmut Enzenberger (kath.) für den herzlichen Empfang und die Führung durch beide Kirchen und das "Landl" in der Oberpfalz. Nach dem Besuch des Erntedankfestes auf dem Schlossberg wurden wir mit dem gemeinsam gesungenen Hoamatgsang - gespielt von Helmut auf der Ziehharmonika - wieder verabschiedet. ENDE
5. Tag: Nach einer gemeinsamen Messe in der Elisabethkirche in Eisenach und einem Rundgang durch die schöne Altstadt (im noch heute gut erhaltenen Luther-Haus wohnte der Reformator bei der Familie Cotta während seiner Schulzeit von 1498 bis 1501), verbringen wir den Tag in der überraschend bezaubernden Stadt Erfurt. Der Mariendom und die Severikirche auf dem Domberg (beide katholisch und gleich nebeneinander) bilden das Wahrzeichen der Stadt. Viele weitere Gebäude und Plätze beeindruckten uns sehr: Krämerbrücke, Zitadelle, Fischmarkt, Wenigemarkt, alte Patrizier- und Fachwerkhäuser und vieles mehr.
Auf dem Rückweg besichtigten wir die im Mittelalter vielfach bedeutende Wartburg, die ab 1150 Hauptresidenz der Thüringer Landgrafen (Ludowinger) war. Hier lebte Martin Luther 1521-1522 (versteckt als „Junker Jörg“) und übersetzte in nur elf Wochen das Neue Testament ins Deutsche. Ab 1777 hielt sich Johann Wolfgang von Goethe dienstlich wie privat oft auf der Wartburg und in Eisenach auf. Wieder ein sehr interessanter und vielfältiger Tag!
4. Tag: Mit einem herrlichen Sonnenaufgang verabschiedeten wir uns aus Berlin und fuhren südwestlich nach Wittenberg. Mit dem 31. Oktober 1517 begann hier die Reformationsgeschichte: Martin Luther schlug seine 95 Thesen mit kritischen Fragen über die Ablasspraxis an die Wittenberger Schlosskirche. Wir besuchten die Schlosskirche, die Stadtkirche und das Lutherhaus - allesamt Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
3. Tag: Um alle Sehenswürdigkeiten der 3,8 Millionen Einwohner großen Stadt Berlin zu zeigen, bräuchten wir hunderte Fotos. Hier daher nur eine kleine Auswahl unserer Stadtführung (siehe Bildunterschriften). Vom späten Nachmittag weg konnten wir einen gemütlichen Tagesausklang in den Hackeschen Höfen, im Nikolaiviertel oder rund um den Alexanderplatz genießen.
1. und 2. Tag:
Nach Prag und Schloss Pillnitz besichtigten wir am 2. Tag unserer Reise die beeindruckende Altstadt von Dresden. Unser eloquenter Reiseführer erklärte uns allerhand Interessantes über die Hofkirche, in der wir am Morgen eine schöne Messe feierten, die Semperoper, den Zwinger, die Fürstenparade, die Frauenkirche und vieles mehr.
Nach der Weiterfahrt nach Berlin genossen wir einen wunderbaren Sonnenuntergang neben dem Fernsehtum am Alexanderplatz und einen stimmungsvollen Tagesausklang.