Heilsamer Umgang mit meiner Trauer
Wenn das Herz einschläft und nicht mehr aufwacht, so ist das der letzte
Abschnitt von jedem Leben.
Der Verlust eines geliebten Menschen berührt uns sehr tief. Es tut gut, die
Trauer auszudrücken, sonst drücken die Tränen nach innen und nach unten.
Sehr einfühlsam berichtete die Lebens-und Sozialberaterin Anke Ullmann aus Weibern von „Wegweisern“, wie man dem eigenen Trauerprozess und trauernden Menschen begegnen kann:
Einfach Dasein, die bedrückende Empfindung des Trauernden aushalten,
wirklich zuhören und das Gesagte stehen lassen.
Immer wieder zuhören, anstatt selbst zu reden.
Die verstorbene Person beim Namen nennen, das legt die Basis für
Erinnerungen und Respekt.
Eine Umarmung hilft oft mehr als viele Worte.
Auch nach Monaten, nach Jahren noch aufmerksam fragen: „Wie geht es
dir?“ und offen sein für jede Antwort.
Gemeinsame Aktivitäten können eine heilende Wirkung haben.
„Ich bete für dich“ kann eine hoffnungsvolle Zusage sein, die den
Trauenden aufrichtet und Halt gibt.
Ebenso sind Trauerrituale eine Möglichkeit, die Erinnerung an den
geliebten Menschen zu pflegen und Trost zu finden.
Das Katholische Bildungswerk blickt bereichert auf den Vortragsabend
„Heilsamer Umgang mit meiner Trauer“ zurück. Wir hoffen, auch Ihnen mit diesen Impulsen neue, heilsame Wege mitgeben zu können.
Margit Holl, Katholisches Bildungswerk (KBW) Frankenburg