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Jungschar sammelt für Weltmission

Die engagierten Kinder der katholischen Jungschar verkauften am Weltmissionssonntag fair gehandelte Schokopralinen und Chips. Diese sind noch im Pfarrbüro erhältlich. 

Im Auftrag des Papstes betet und sammelt am Weltmissions-Sonntag, dem 20. Oktober 2024, die ganze Kirche weltweit für die Ärmsten der Armen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Der Weltmissions-Sonntag ist die größte Solidaritätsaktion des Planeten. Er steht für globale Nächstenliebe, um allen Menschen ein gerechtes und würdevolles Leben zu ermöglichen. 
 

Heuer werden Familien der "Mica-Minen" auf Madagaskar unterstützt.
Was es damit auf sich hat, erfahren Sie weiter unten. 

HINTERGRUND
Es ist die vielleicht ärgste Geschichte, die man erzählen kann, und sie spielt im abgelegenen Süden von Madagaskar, fern jeglicher Zivilisation. Ein Fleck mitten in der Savanne, unwirtlich und erbarmungslos heiß. Das nächste Dorf liegt sieben Stunden Autofahrt entfernt. Hunderte Menschen wuseln dort wie Ameisen umher. Männer, Frauen, Kinder – sie graben und hacken, schaufeln und schleppen. Steigt man hinab, zeigen ausgemergelte Männer den Weg in ihre Schächte. Nur mit Holzpfählen abgestützt, schürfen die Männer nach einem Mineral namens Mica, auch bekannt als Glimmer. Es sorgt für glänzende Lacke, schimmernden Lidschatten und dient als Leitmaterial in der Elektronik. Der Großteil des Mica weltweit stammt aus Madagaskar. So nützlich und vielseitig es in der Verwendung ist, so tragisch ist die Geschichte seines Abbaus. Die Menschen in den Minen Madagaskars sind völlig auf sich allein gestellt: ohne medizinische Versorgung, Schule, sauberes Wasser oder Latrinen. Sie trinken schmutziges Wasser aus dem Fluss, sind ständig krank und müssen schwer schuften. Gemeinsam mit Missio Österreich hat Pater Christian vor Ort einen Plan entwickelt, um ihre Lage zu verbessern: Erst soll eine kleine Schule für die Kinder entstehen. Zudem sollen Kranke und Schwangere, die bislang völlig ohne Hilfe blieben, medizinisch versorgt werden. Pater Christian und die Seinen wollen auch einen Brunnen bohren, damit die Menschen endlich sauberes Wasser haben. „Wenn uns das gelingt“, sagt er voll der Hoffnung, „dann wird dieser Alptraum hier enden und jeder spüren, dass Gott selbst hier nicht auf sie vergessen hat.“
 

 

AUS: www.missio.at 

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