Erstes zeitgeschichtliches Filmcafé in Enns
Erstes zeitgeschichtliches Filmcafé in Enns
Gezeigt wird die Dokumentation „Zwischen den Fronten – Das Kriegsende 1945“. Der 45-minütige Film von Martina Hechenberger und Thomas Hackl feierte im Vorjahr auf ORF III Premiere.
Leopoldine Stadler (Bildrechte: Minapictures)
Die Dokumentation beleuchtet die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Ober- und Niederösterreich: Durch das Herannahen der Alliierten aus Ost und West befinden sich die Deutschen Truppen in Ober- und Niederösterreich zwischen den Fronten. Es finden vereinzelt heftige Abwehrkämpfe statt, obwohl der Großteil der Bevölkerung sich nach Frieden sehnt.
Während des Vormarsches der Alliierten aus Ost und West retten sich zahlreiche Soldaten über den Ennsfluss oder die Donau in die amerikanische Zone, in der Hoffnung, der russischen Gefangenschaft zu entgehen. Amerikanische Soldaten befreiten die Gefangenen der Konzentrationslager Mauthausen und Ebensee am 5. Mai. Erst am 9. Mai treffen sich die Kommandeure der sowjetischen und amerikanischen Armee an der Ennsbrücke in Enns, die Demarkationslinie ist für zehn Jahre die Grenze zwischen Ost und West.
In der Dokumentation erzählen einige Zeitzeug:innen aus Enns und Umgebung von ihren persönlichen Erfahrungen.
Zu Wort kommen u. a. Leopoldine Stadler und Stefan Giegler.
Im Anschluss an den Film gibts Gelegenheit zu Austausch, Kaffee und Kuchen.
