Pater Schwingshackl war von September 1942 bis Februar 1944 Kaplan in der Raphaelskirche in Bad Schallerbach.
Mit dem NS-Regime war er nicht einverstanden und wurde schließlich denunziert. Am 18. Februar 1944 verhaftete ihn die Gestapo. Vor dem Landesgericht Salzburg wurde er von Dr. Roland Freisler zum Tode verurteilt. Der Vorwurf lautete: christlicher Widerstand und Wehrkraftzersetzung.
Pater Schwingshackl starb im Alter von 57 Jahren am 27. Februar 1945 im Gefängnis München-Stadelheim – nur wenige Tage vor seiner geplanten Hinrichtung.
Zum Gedenken an ihn wurde am 18. Oktober 2025 in Salzburg ein Stolperstein verlegt. Dieser befindet sich am Kajetanerplatz 2.
Auch in Bad Schallerbach wird an ihn als Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Beim Eingang zur Kapelle befindet sich eine von Johanna Jaksch gestaltete Gedenktafel. Eine kurze Biografie, gestaltet von Alfred Rockenschaub, ist neben der Lourdes-Grotte zu lesen.