Kirchenchor
Selbstverständnis des Kirchenchores
Anliegen und Aufgabe des Kirchenchores ist es, während des Kirchenjahres – insbesondere zu den Hochfesten – einen Beitrag zu einer würdigen und feierlichen Gestaltung des Gottesdienstes zu leisten.
- Während anlässlich der Hochämter zu Weihnachten und zu Ostern meist Messen von Komponisten aus dem Frühbarock bis zum 19. Jahrhundert dargeboten werden, steht zu Pfingsten traditionellerweise Modernes auf dem Programm,wie Messen von zeitgenössischen Komponisten, Gospels, Spirituals und verschiedene rhythmische, englischsprachige Lieder.
- Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Pflege des Liedgutes der Karwoche.
Auch die Pflege der Gemeinschaft kommt nicht zu kurz :
- Nach jeder Probe finden sich einige, die für eine Einkehr noch nicht zu müde sind, um in geselliger Runde über Gott und die Welt zu reden und aktuelle Ereignisse zu erörtern.
Wozu singen?
Studien belegen, dass Singen, besonders jenes in Gemeinschaft, einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit darstellt: Singen entspannt durch richtiges Atmen, senkt den Blutdruck, baut damit Stress ab, stärkt das Immunsystem und ist der Auslöser für die verstärkte Produktion von Endorphinen („Glückshormone“). Darüber hinaus fördert das Chorsingen eine gute Gemeinschaft.
Zur Geschichte
Nach dem I. Weltkrieg gab es einen Chor der damaligen Pfarre Schönau unter Oberlehrer Lischka und einen Kirchenchor Bad Schallerbach unter Dr. Brunner. Dieser wirkte damals in der 1923 eingeweihten Raphaelskapelle.
Nach dem II. Weltkrieg schlossen sich die beiden Chöre zusammen; die Leitung des neu gegründeten Bad Schallerbacher Kirchenchores übernahm ca. 1947 Dr. Lechner.
Die ChorleiterInnen
- ca. 1947 – 1955: Dr. Lechner
- 1955 – 1972: Dr. Franz Tauber
- 1972 – 1994: Hans Pollhamer
- 1994 – 2009: Ferdinand Gruber
-
2009 - 2011: Mag. Michaela Fellinger-Bálint
-
2011 - 2022: Simone Weigl
-
2023 - 2025: Anton Reinthaler
-
2025 - 2026: Konrad Fleischanderl


Februar 2023 Erste Messe von Gerhard Schacherl


Chor 2009