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Schöpfungsverantwortung heißt verändern und bewahren zugleich

Gedanken von Claudia Korinek

Der vierzig Jahre alte Apfelbaum im Garten meines Elternhauses trägt heuer wieder so viele Früchte, dass sich die Äste biegen, bis März konnte ich dieses Jahr noch Apfelkuchen damit backen, weil diese Sorte Äpfel auch bei der Lagerung über den Winter gut ihren Geschmack und ihre Konsistenz behält. Jahr für Jahr treibt der Baum Blüten, aus denen im Herbst die Früchte reifen – ohne menschliches Zutun.

mehr: Schöpfungsverantwortung heißt verändern und bewahren zugleich

Team Schöpfungsverantwortung: Red mit Café

9. Mai um 18:00 Uhr im Pfarrzentrum

Gut für Ischl, gut fürs Klima

mehr: Team Schöpfungsverantwortung: Red mit Café

ÖKOTIPP #9: Klima-Resilienz fördern. Wie man die emotionalen Herausforderungen der Klimakrise besser bewältigen kann

Die Bedrohungen durch die Klimakrise machen Angst. Hitzeperioden und Umweltkatastrophen betreffen alle Menschen auf der ganzen Welt, das wird gerade in diesen Monaten auch für uns spürbar. Wie kann man diese Herausforderung gut bewältigen? Wie trotz aller Sorgen optimistisch bleiben und konstruktives Handeln zum Umweltschutz fördern? Die Initiative „Psychologists for Future“ hat Tipps zur sogenannten „Klima-Resilienz“ erarbeitet. Resilienz bedeutet die Fähigkeit, Krisen bewältigen zu können: hier konkret die Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit gegenüber den Herausforderungen der Klimakrise. Einige Tipps aus den „14 Strategien zur Klima-Resilienz“:

  • Gefühlsakzeptanz: Die eigenen Gefühle wahrnehmen, benennen und als Reaktion auf eine schwierige Situation akzeptieren.
  • Engagement: hilft gegen Hilflosigkeit, verbindet mit Gleichgesinnten und stiftet Sinn.
  • Dankbarkeit: Wofür kann ich konkret im Hier und Jetzt dankbar sein?
  • Selbstfürsorge: Wo kann ich abschalten,
    entspannen, Stress abbauen?
  • Gesunde Bescheidenheit: Was kann ich
    selbst positiv beeinflussen, was sind
    meine Grenzen?

Quelle und weitere Informationen: www.psychologistsforfuture.org

 

Weitere ÖKOTIPPS

 

ÖKOTIPP #8: Heizung und Warmwasser minimieren

Heizen und Warmwassererzeugung verursachen in unseren Breitengraden
bis zu 70 % des Gesamtenergieverbrauchs eines Haushalts, was
sich in den Heizkosten und der CO2‐Bilanz niederschlägt. Hier einige
Tipps, die nichts kosten, sparen helfen und gut für die Umwelt sind:

 

1. Raumtemperatur ein Grad niedriger einstellen und dafür am Sofa
eine Decke nehmen oder einen dünnen Pullover anziehen  Heizkosteneinsparung ca. 5% pro °C Temperaturabsenkung).

 

2. Wenig genutzte Räume nur im Bedarfsfall voll heizen.

 

3. Im Bad: in der Übergangszeit ev. morgens und abends einen
elektrischen Heizlüfter verwenden, damit noch nicht die gesamte
Heizung eingeschaltet werden muss (hohe Bereitschaftsverluste).

 

4. Stoßlüften: Fenster kurz ganz öffnen und dann wieder ganz schließen.
Ein gekipptes Fenster hat einen schlechten Luftaustausch, aber dafür kühlt der Raum stark aus.

 

5. Vor der Heizsaison: Zieht es kalt herein? (z. B. Fenster schließen nicht richtig,
Dunstabzugshaube am Herd, Lüfter im Bad, Steckdosen, Durchführungen von Rollos oder Jalousien, Unterkante der Fensterbänke, Dachbodentreppe).

 

6. Heizkörper entlüften.

 

7. Damit Heizkörper optimal arbeiten, dürfen sie nicht verstellt oder von

 

8. Wasser abdrehen beim Zähneputzen und beim Einseifen in der Dusche spart Energie und Wasser.

 

Weitere ÖKOTIPPS

ÖKOTIPP #7: Nachhaltiger Frühjahrsputz

Wenn die Frühlingssonne ins Haus scheint, ist es Zeit für den Frühjahrsputz. Eine Gelegenheit, um Wasch- und Putzgewohnheiten zu überprüfen. Mit diesen Tipps freuen sich Umwelt und Geldbörserl:

  1. Wasch- und Geschirrspülmittel richtig und sparsam dosieren
    Häufig verwenden wir zu viel! Geschirrspülpulver hat gegenüber Tabs den Vorteil, dass man bei geringer Verschmutzung auch weniger verwenden kann. Viele Tabs enthalten bereits Salz und Klarspüler. Oft reicht ein halbes Tab.
  2. Umweltfreundliche Produkte verwenden
    Im Handel gibt es ein großes Angebot an umweltfreundlichen Reinigungs- und Waschmitteln. Tipp: Genau lesen, was hinter der Fassade steckt: nur Werbung oder wirklich umweltfreundlich? Auf der Homepage www.siegelklarheit.de werden verschiedene Gütesiegel vorgestellt, die eine Orientierung bieten.
  3.  Alternativen nutzen
    Im Internet und in Büchern (z. B. zum Ausborgen in der Pfarrbibliothek) findet man viele Ideen für Alternativen z. B. Waschei statt Waschmittel, Zitronensäure und Essig zum Putzen, usw.

ÖKOTIPP #6

Nachhaltig Digital

Viele Aktivitäten des Lebens verlagern sich in den digitalen Bereich. Computer-Server, die für Videoplattformen, soziale Netzwerke oder E‑Mails benötigt werden, müssen gekühlt werden, verbrauchen viel Energie und produzieren so Tonnen an CO². Der durchschnittliche tägliche E‑Mail-Verkehr eines Angestellten produziert z. B. etwa so viele Treibhausgase wie eine 11 km lange Autofahrt.

  • Was kann ich tun? Einige Beispiele:
  • Videos nicht immer in höchster Qualität (z. B. HD) anschauen.
  • E-Mails und Anhänge nur wenn nötig senden.
  • Nicht mehr benötigte E-Mails in Online-Postfächern löschen.
  • Jede Anfrage in einer Suchmaschine benötigt Strom. Deshalb nur das suchen, was wirklich wichtig ist.
  • Suchmaschine ECOSIA verwenden (Gewinn wird für Wiederaufforstungsprojekte und grüne Investitionen verwendet).
  • Geräte wie Handys, Tablets oder PCs so lange wie möglich nutzen, reparieren lassen oder gebraucht kaufen. Sowohl im lokalen Bereich als auch im Internet gibt es hier Unternehmen, die den gleichen Service wie bei Neugeräten anbieten (überarbeitetes Gerät, Garantie, ...).

Weitere ÖKOTIPPS

ÖKOTIPP #5

Praktisches aus Stoff

  • Weniger Müll und gleichzeitig alte Stoffe neu verwenden?
    Hier einige Ideen:

  • Stoffpads statt Wattepads: Aus alten Handtüchern oder Kleiderstoffen Kreise ausschneiden und die Ränder mit der Nähmaschine oder per Hand umnähen.
  • Das funktioniert natürlich auch für: Servietten, kleine Tücher (faltbar als Mund-Nasen-Schutz, Putztücher, als Wasch-lappen, statt Baby-Feuchttüchern, ...) z. B. mit alter Bett-wäsche, Tischtüchern, Geschirrtüchern, ...
  • Wiederverwendbarer Mund-Nasen-Schutz
  • Stoffsackerl und -netze für Brot, Obst und Gemüse
  •  

    Das spart Müll, Verpackungsmaterial und Geld. Wiederverwendbare Produkte aus Stoff sind in bio- und

    fair-trade-Qualität auch im Handel erhältlich, oft bei regionalen SchneiderInnen, Bio-Läden und nachhaltigen Online-Shops.

     

    Aus hygienischen Gründen ist regelmäßiges Waschen  mit einer Wäscheladung bei 60° wichtig. Heiß und mit Dampf bügeln desinfiziert zusätzlich.

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