Der 30. Juli ist Welttag gegen Menschenhandel. Das Jugend Eine Welt-Projekt Don Bosco Fambul in Sierra Leone bietet betroffenen Kindern Schutz, Betreuung und eine Schulausbildung als Weg aus der Ausbeutung.
Annemarie Neudorfer (73) aus Steyr engagiert sich seit 25 Jahren im Mobilen Hospizteam der Caritas in Steyr und Steyr-Land. „Da sein, Abwechslung und Freude in den Alltag bringen, beim Leben begleiten – das sind unsere Aufgaben“, erklärt die lebenslustige Frau.
Im Interview mit der Kirchenzeitung spricht er über die besten Pointen des Schulalltags, seinen Zugang zum Glauben und darüber, warum gerade das ganz normale Leben ihm Halt und Leichtigkeit gibt.
Die Dinghoferstraße in Linz solle nach dem heuer verstorbenen Altbischof Maximilian Aichern benannt werden – das schlagen das Mauthausen Komitee Österreich, die Katholische Aktion OÖ und das OÖ Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus mit Unterstützung zahlreicher Prominenter vor.
Während des Linzer Pflasterspektakels vom 23.- 25.7. 2026 wurden der Mariendom, die Ursulinenkirche und der Alte Dom zu Orten der Begegnung, Resonanz und Lebensfreude. Mitten im bunten Festivalgeschehen fanden Menschen hier Raum zum Innehalten, Durchatmen und für berührende Begegnungen mit sich selbst und anderen.
Seit 90 Jahren – seit 1936 – leben Mariannhiller Missionare auf Schloss Riedegg bei Gallneukirchen. Das Gebäude gehört nicht mehr dem Orden, aber ein Trakt des Schlosses ist Heimat für eine Mariannhiller Gemeinschaft und Verwaltungszentrum vor allem für Zeitschriften und Missionsspenden.
In der neuen Pfarre EferdingerLand kommt es zu einer personellen Veränderung in der Pfarrleitung: Christian Forster-Gartlehner wird mit 1. August 2026 neuer Verwaltungsvorstand.
Am 31. Juli 2026 läuten in Österreich um 15 Uhr mehr als 3.000 Kirchenglocken. Sie setzen damit ein weithin hörbares Zeichen gegen den Hunger in der Welt. Bischof Manfred Scheuer und Caritas OÖ-Direktor Stefan Pimmingsdorfer rufen zu Solidarität und Engagement auf.
Eusebius, der erste Bischof von Vercelli (Piemont), stammte aus Sardinien. Er erhielt seine Ausbildung in Rom und wurde dort Kleriker. 345 wurde er zum Bischof von Vercelli geweiht. Wie Athanasius von Alexandrien und Hilarius von Poitiers war Eusebius ein Verfechter des nikänischen Credos gegen die arianische Irrlehre. Eine vom arianischen Kaiser Konstantius beherrschte Synode von Mailand schickte ihn 355 in die Verbannung. Erst 363 kehrte er wieder in seine Diözese zurück, wo er am 1. August 371 starb. Er hat als erster abendländischer Bischof seinen Klerus zum gemeinsamen Leben unter einer Regel veranlasst.
Was vor Gott recht ist
„Ich habe beschlossen, möglichst bald nach Mailand zu kommen. Wenn ich in deiner Gegenwart bin - das verspreche ich dir -, werde ich all das tun, was ich als gut erkenne und was vor Gott recht ist.“ (Eusebius an den arianischen Kaiser)
Hl. Petrus Julianus (Pierre Julien) Eymard
* 4. Februar 1811, La Mure-d'Isère bei Grenoble
† 1. August 1868
Ordensgründer
Pierre Julien Eymard wurde 1834 zum Priester geweiht und gründete 1856 in Paris die Gemeinschaft der Eucharistiner zur Förderung der Eucharistie. 1868 folgte der weibliche Ordenszweig der Dienerinnen des heiligsten Altarsakraments.
Eymards auch noch 10 Jahre nach seinem Tod unverwester Leichnam wurde 1878 in die Corpus-Christi-Kirche in Paris überführt.
Hl. Gunzo (Gundekar II.) von Eichstätt
* 10. August 1019
† 2. August 1075
Bischof von Eichstätt
Gunzo wurde in der Domschule von Eichstätt ausgebildet. Um 1045 wurde er hier Domherr, dann Hofkaplan der Kaiserin Agnes und 1057 Bischof. Er widmete sich rastlos der Seelsorge, weihte mehr als 100 Kirchen in seiner Diözese und 1060 den Ostchor des Domes. Das 1171/1172 verfasste Pontificale und Rituale - nach ihm Gundecarianum genannt - ist eine einzigartige Quelle für die Geschichte des Bistums und gibt Aufschluss über die damalige Liturgie.
Gunzo wurde im Dom bestattet. 1309 wurden seine Gebeine erhoben.