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Mo. 08.04.24

„Ich wünsche mir die Kirche offen und vielfältig“

Anna Minta

Anna Minta, Professorin für Geschichte und Theorie der Architektur an der Katholischen Privatuniversität der Diözese Linz, unterzieht anlässlich des Domjubiläums die Familienbilder im Mariendom einer neugierig-kritischen Betrachtung.

Sie hätte sich „nicht träumen lassen“, dass sie einmal an einer katholischen Privatuniversität „landen“ wird. Die gelernte Kunsthistorikerin lehrt seit 2016 in Linz. Der Dom hat dabei in ihre besondere Aufmerksamkeit. Im Projekt „Licht.Schatten.Dasein“ unterzog sie mit Studierenden und Theologiekollegin Martina Resch die Darstellungen der Frauen in den Kirchenfenstern einer kritischen Würdigung. „Die Frauen dort sind vor allem klassische Assistenzfiguren wie Mütter, Haushälterinnen, fromme Frauen“, sagt Anna Minta.

 

Ein Boot und drei Fernrohre

 

Die Künstlerin und Fotografin Zoe Goldstein entwarf als Gegenbild zur Darstellung der Pilgerfahrt nach Jerusalem auf einem der Glasfenster ein neues Boot. Darin nahmen 11 Frauen und nur drei Männer Platz. „Wir wollen die Perspektive verändern“, erläutert Minta. Die Architektin Margit Greinöcker stellte drei Fernrohre im Dom auf, mittels derer man die Frauenbilder auf den – hoch liegenden – Fenstern genauer betrachten konnte. Das ikonografische Programm von Kirchenräumen interessiert Anna Minta genauso wie der Bau und seine politische Funktion an sich. Im Linzer Mariendom erkennt sie in dessen neugotischer Konzeption eine Vorstellung von heiler Welt, die fern aller sozialen Probleme funktionieren soll.

 

Rollenbilder bewusst machen

 

Das neue Projekt „DonnaStage“ wird sich mit dem „Mariendom als Aushandlungsort für Fragen nach Frauenrollen, Familienbildern und Geschlechtergerechtigkeit“ befassen. „Wir möchte die historischen Bilder der Heiligen Familie befragen. Wie lassen sich heute Vorstellungen von Weiblichkeit, Männlichkeit und Geschlechtlichkeit formulieren?“ Das Projektteam um Anna Minta, Martina Gelsinger, Martina Resch, Eva-Maria Kienast und Veronika Kitzmüller hat über das ganze Jahr Veranstaltungen geplant. Das reicht von einer Schreibwerkstatt für Frauen, über Gesprächsrunden und Vorträge bis hin zu Performances und wechselnden Kunstinstallationen in der Domkapelle West. Im Kern suche man, wofür die Idee Familie eigentlich stehe. Mintas Antwort: „Fürsorge, Anerkennung, Gemeinschaft.“

 

In den Austausch mit anderen gehen

 

Besonders freut die Architekturprofessorin, dass die Bischof-Rudigierstiftung das Projekt großzügig unterstützen. Sie ist überzeugt, dass die Kirche gesellschaftlich etwas zu sagen hat, „wenn sie sich als Akteurin versteht und mit ihren Meinungen in einen offenen Diskurs geht.“ Dann könne der Mariendom zu einem Möglichkeitsraum werden und ein vielfältiges Publikum ansprechen.

 

Anna Minta kam 2016 nach einer Forschungsprofessur in Zürich als ordentliche Professorin an die Katholische Privatuniversität der Diözese Linz. Beim Projekt „DonnaStage“ ist sie mit Martina Resch zusammen führend beteiligt.

Erstellt von Christine Haiden | 08.04.2024 | Erlebnis

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