Dachtagung der Spirituellen Wegbegleiter:innen 2026
Zum Auftakt trafen sich die Teilnehmer:innen in ihren jeweiligen Wirkfeldern (Geistliche Begleitung sowie Exerzitien-, Trauer-, Pilger-, Fasten- und Meditationsbegleitung). Anhand markanter Thesen, aktueller Informationen und persönlicher Erfahrungen wurde sichtbar, wo spirituelle Begleitung heute gefragt ist, was gelungen ist und wo Unterstützung, Kooperation oder neue Initiativen gebraucht werden. Best-Practice-Geschichten und gegenseitiges Beraten stärkten das gemeinsame Lernen im Netzwerk.
In der offiziellen Begrüßung führten Mag. Thomas Obermeir, Andrea Reisinger, BEd und Mag. Gerald Kiesenhofer in die Tagung ein. Neben der Vorstellung des diözesanen Teams wurde besonders Mag.a Margarethe Birngruber-Wimmer als neue Teamleitung begrüßt, Mag. Severin Kierlinger-Seiberl als Fachbereichsleitung und Mag. Michael Münzner als Bereichsleitung, der später auch der Sendungsfeier vorstand. Ebenso wurde die wertvolle Unterstützung durch das Sekretariat – Anita Katusic, Andrea Hofbauer und Jürgen Rath – hervorgehoben.
Erfreulich war die Anwesenheit zahlreicher Mitwirkenden im Netzwerk und von den Lehrgängen, unter ihnen Mag.a Susanne Gross, Mitgründerin des Netzwerks der Spirituellen Wegbegleiter:innen, Mag.a Hermine Harra-Szyhska, Mag.a Melanie Wurzer (Leiterin des Katholischen Bildungswerks OÖ) sowie Mag.a Irmgard Lehner (Bereichsleiterin Pfarre & Gemeinschaft). Für die musikalische Gestaltung sorgte Dipl.-Päd. Alfred Hochedlinger.
Den inhaltlichen Höhepunkt des Tages setzte das Referat von Univ.-Prof.in DDr.in Isabella Guanzini unter dem Titel „Den Blick weiten für Spiritualität in einer verletzlichen Welt“. Sie lud dazu ein, Spiritualität nicht als Rückzugsort, sondern als aufmerksame, solidarische und zärtliche Haltung gegenüber dem verletzlichen Leben zu verstehen – eine Perspektive, die in vielen Gesprächen des Tages nachwirkte.
Am Nachmittag schloss die Tagung mit einer Segens- und Sendungsfeier. Die neuen Spirituellen Wegbegleiter:innen wurden für ihre jeweiligen Wirkfelder gesendet und in ihrem Dienst bestärkt. In Gebet, Musik und biblischen Impulsen wurde nochmals das zentrale Thema des Tages aufgenommen: Begleitung geschieht aus eigener Verletzlichkeit und aus dem Vertrauen auf Gottes tragende Nähe.
Den Ausklang bildete eine Abendlesung mit musikalischer Begleitung: Mag.a Susanne Gross las aus ihrem Buch „Gottesgeschrei“, begleitet von Maria Skrein (Violine) und Dr. Toni Huber D.O. (Klavier). Wort und Musik eröffneten einen dichten, berührenden und sehr persönlichen Abschluss eines Tages, der die Tiefe und Relevanz spiritueller Begleitung in unserer Zeit spürbar machte.