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Landstraße 31
4020 Linz
ursulinenkirche@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/ursulinenkirche
Ursullinenkirche

Die Ursulinenkirche war bis 1968 Klosterkirche der Ursulinen und dient seit der Restaurierung 1985 als Kunst- und Konzertkirche. Sie ist Gemeindekirche für das Forum St. Severin und Musik, Kunst- und Kulturinteressierte.

Öffnungszeiten:

täglich 8.00 bis 19.00 Uhr

Inhalt:
Mo. 05.10.26
"Wer ist mein Nächster?"
Tages­evangelium
Lk 10, 25-37
Mo. 05.10.26
Tages­evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

25 Da stand ein Gesetzeslehrer auf, und um Jesus auf die Probe zu stellen, fragte er ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?

26 Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort?

27 Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.

28 Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach, und du wirst leben.

29 Der Gesetzeslehrer wollte seine Frage rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster?

30 Darauf antwortete ihm Jesus: Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halb tot liegen.

31 Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging weiter.

32 Auch ein Levit kam zu der Stelle; er sah ihn und ging weiter.

33 Dann kam ein Mann aus Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid,

34 ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn.

35 Am andern Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme.

36 Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde?

37Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso!

Lk 10, 25-37
1. Lesung
Gal 1, 6-12

Lesung aus dem Buch Jona.

1, 1 Das Wort des Herrn erging an Jona, den Sohn Amíttais:

2 Mach dich auf den Weg und geh nach Nínive, der großen Stadt, und rufe über sie aus, dass ihre Schlechtigkeit zu mir heraufgedrungen ist.

3 Jona machte sich auf den Weg; doch er wollte nach Tarschisch fliehen, weit weg vom Herrn. Er ging also nach Jafo hinab und fand dort ein Schiff, das nach Tarschisch fuhr. Er bezahlte das Fahrgeld und ging an Bord, um nach Tarschisch mitzufahren, weit weg vom Herrn.

4 Der Herr aber warf einen großen Wind auf das Meer und es entstand ein gewaltiger Seesturm und das Schiff drohte auseinanderzubrechen.

5 Da gerieten die Seeleute in Furcht und jeder schrie zu seinem Gott um Hilfe. Sie warfen sogar die Ladung ins Meer, damit das Schiff leichter wurde. Jona war in den untersten Raum des Schiffes hinabgestiegen, hatte sich hingelegt und schlief fest.

6 Der Kapitän ging zu ihm und sagte: Wie kannst du schlafen? Steh auf, ruf deinen Gott an; vielleicht denkt dieser Gott an uns, sodass wir nicht untergehen.

7 Dann sagten sie zueinander: Kommt, wir wollen das Los werfen, um zu erfahren, wer an diesem unserem Unheil schuld ist. Sie warfen das Los und es fiel auf Jona.

8 Da fragten sie ihn: Sag uns doch, weshalb dieses Unheil über uns gekommen ist. Was treibst du für ein Gewerbe und woher kommst du, was ist dein Land und aus welchem Volk bist du?

9 Er antwortete ihnen: Ich bin ein Hebräer und verehre den Herrn, den Gott des Himmels, der das Meer und das Festland gemacht hat.

10 Da gerieten die Männer in große Furcht und sagten zu ihm: Was hast du da getan? Denn die Männer erkannten, dass er vor dem Herrn auf der Flucht war, wie er es ihnen mitgeteilt hatte.

11 Und sie sagten zu ihm: Was sollen wir mit dir machen, damit das Meer sich beruhigt und uns verschont? Denn das Meer wurde immer stürmischer.

12 Jona antwortete ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, damit das Meer sich beruhigt und euch verschont!Denn ich weiß, dass dieser gewaltige Sturm durch meine Schuld über euch gekommen ist.

13 Die Männer aber ruderten mit aller Kraft, um wieder an Land zu kommen; doch sie richteten nichts aus, denn das Meer stürmte immer heftiger gegen sie an.

14 Da riefen sie zum Herrn: Ach Herr, lass uns nicht untergehen wegen dieses Mannes und rechne uns, was wir jetzt tun, nicht als Vergehen an unschuldigem Blut an! Fürwahr, wie du wolltest, Herr, so hast du gehandelt.

15 Dann nahmen sie Jona und warfen ihn ins Meer und das Meer hörte auf zu toben.

16 Da gerieten die Männer in große Furcht vor dem Herrn und sie schlachteten für den Herrn ein Opfer und machten ihm Gelübde.

2, 1 Der Herr aber schickte einen großen Fisch, dass er Jona verschlinge. Jona war drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches.

11 Da befahl der Herr dem Fisch und dieser spie den Jona an Land.

Antwortpsalm: Ps 111 (110), 1-2.7-8.9 u. 10


Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Sel. Anna Schäffer
  • Hl. Galla
  • Hl. Maria Faustina Kowalska
  • Hl. Meinolf
  • Hl. Placidus
  • Hl. Froilan von Léon
Mo. 05.10.26
Namenstage
Sel. Anna Schäffer
* 18. Februar 1882, Mindelstetten in Bayern
† 5. Oktober 1925
Dulderin, Mystikerin
Anna Schäffer litt fast 25 Jahre lang unter schwerer körperlicher und seelischer Krankheit, 15 Jahre lang trug sie unbemerkt von anderen die Wundmale Jesu an sich. Ihre mystischen Erlebnisse hielt sie in Berichten fest, andere schwer Kranke tröstete sie mit Briefen.
Eine große Menschenmenge nahm an Anna Schäffers Beerdigung teil, 1972 wurden ihre Gebeine in die Kirche in Mindelstetten übertragen. Nach Mitteilung des Bistums Regensburg sind bis zum Jahr 2009 ca. 20.000 Gebetserhörungen nachgewiesen.

Hl. Galla
* 500, Rom
† 560
Witwe
Galla war eine junge Witwe aus vornehmer römischer Familie. Als Witwe lebte sie in einer Zelle nahe der Peterskirche und genoss hohe Verehrung ob ihrer außergewöhnlichen Nächstenliebe. Als Mann verkleidet und mit einem Bart habe sich die schöne junge Frau vor Nachstellungen der Männer geschützt. Ein Engel habe ihr ein wunderkräftiges Bild der Maria in ihre Zelle gebracht; diesem Bild wurden später Kräfte zur Abwehr der Pest zugeschrieben.

Hl. Maria Faustina Kowalska
* 25. August 1905, Głogówiec bei Lodz, Polen
† 5. Oktober 1938, Polen
Nonne, Mystikerin
Maria Faustina Kowalska wurde am 25. August 1905 als drittes von zehn Kindern in der Familie von Marianna und Stanisław Kowalski, Bauersleuten aus dem Dorf Głogowiec, geboren. Bei der Taufe in der Pfarrkirche in Świnice Warckie erhielt sie den Namen Helena. Im neunten Lebensjahr empfing sie die erste heilige Kommunion. Die Schule besuchte sie nur knappe drei Jahre, und als junges Mädchen verließ sie ihr Elternhaus, um im Dienste bei wohlhabenden Familien in Aleksandrów Łódzki und Łódź für ihren eigenen Unterhalt zu verdienen und um ihren Eltern zu helfen.
Die Stimme der Berufung vernahm sie in ihrer Seele bereits seit dem siebten Lebensjahr, aber ihre Eltern stimmten dem Eintritt in ein Kloster nicht zu. Unter dem Eindruck einer Vision des Leidenden Christus fuhr sie im Juli 1924 nach Warschau, um dort einen Platz in einem Kloster zu suchen. Ein Jahr arbeitete sie noch als Haushaltshilfe, um für eine bescheidene Aussteuer das Geld zu verdienen. Am 1. August 1925 trat sie in die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Warschau ein. Im Kloster verbrachte sie als Schwester Maria Faustina dreizehn Jahre, in denen sie als Köchin, Gärtnerin und Pförtnerin in vielen Häusern der Kongregation tätig war, am längsten in Krakau, Warschau, Płock und Wilna. Sie litt unter Lungen- und Darmtuberkulose, deshalb verbrachte sie länger als 8 Monate im Krankenhaus in Krakau-Prądnik.
Die Jahre ihres Ordenslebens waren von außergewöhnlichen Gnaden erfüllt: von Erscheinungen, Visionen, verborgenen Stigmata, der Teilnahme an der Passion Christi, der Gabe der Bilokation, dem Lesen in den menschlichen Seelen, Prophezeiung und der Gabe der mystischen Verlobung und Vermählung.
Die fundamentale Aufgabe der Schwester Faustina bestand darin, der Kirche und der Welt die Botschaft der unendlichen Barmherzigkeit Gottes zu übermitteln, die an die biblische Wahrheit von der erbarmenden Liebe Gottes zu jedem Menschen erinnert und dazu aufruft, Ihm das eigene Leben anzuvertrauen und tätige Nächstenliebe zu üben. Jesus zeigte ihr nicht nur die Tiefe Seiner Barmherzigkeit, sondern übermittelte ihr auch neue Kultformen: das Bild mit der Unterschrift "Jesus, ich vertraue auf Dich", das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit (am Sonntag nach Ostern, dem Weißen Sonntag), den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes und das Gebet im Augenblick des Sterbens Jesu am Kreuz, die sog. Stunde der Barmherzigkeit. An jede von ihnen, und auch an die Verkündung der Botschaft der Barmherzigkeit durch das Zeugnis des Lebens, durch Tat, Wort und Gebet, knüpfte Jesus große Versprechen, unter der Bedingung, dass sich der Mensch um eine Haltung des Vertrauens zu Gott, also die Erfüllung Seines Willens, und Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten bemüht.
Schwester Faustina starb im Kloster in Krakau-Łagiewniki am 5. Oktober 1938 im Alter von nur 33 Jahren. Die aus der mystischen Erfahrung und dem Charisma der Schwester Faustina entstandene Apostolische Bewegung der Barmherzigkeit Gottes führt ihre Sendung weiter und bringt der Welt die Botschaft der Barmherzigkeit durch das Zeugnis des Lebens, durch Tat, Wort und Gebet. Am 18. April 1993 wurde sie auf dem Petersplatz in Rom von Papst Johannes Paul II. selig und am 30. April 2000 heilig gesprochen.

Hl. Meinolf
* 795
† 5. Oktober 857
Priester, Archidiakon
Meinolf war adliger Herkunft, Karl der Große war sein Patenonkel. Er wurde unter Bischof Hathumar in der Domschule von Paderborn erzogen, ins Domstift aufgenommen und zum Diakon geweiht. 836 wurde er Archidiakon des Bistums, im selben Jahr holte er die Reliquien von Liborius von Le Mans in die Stadt. 837 gründete er das Kanonissenstift Böddeken nahe Paderborn - der Legende nach an jener Stelle, die ihm ein Hirsch mit einem Kreuz zwischen dem Geweih gezeigt hatte - ganz ähnlich wie bei Hubertus von Lüttich.

Hl. Placidus
* 6. Jahrhundert
Mönch, Märtyrer
Placidus war der Sohn eines römischen Patriziers namens Tertullus und wurde ein Schüler des Benedikt von Nursia in Subiaco. Als er zu ertrinken drohte, bewirkte Benedikts Gebet, dass Bruder Maurus trockenen Fußes über Wasser gehen konnte, um ihn zu retten. Placidus gründete im Auftrag seines Lehrers in Messina in Sizilien Anfang des 6. Jahrhunderts ein Kloster, das der Überlieferung nach von Piraten überfallen und in Brand gesteckt wurde; mit seiner Schwester Flavia und seinen Gefährten gemartert, sei er anschließend enthauptet worden.

Hl. Froilan von Léon
* 833, Lugo in Galicien, Spanien
† 905
Mönch, Bischof von Léon
Froilan war Benediktinermönch. Eine zeitlang lebte er als Einsiedler in Ruitelan. Zusammen mit seinem Gefährten Attila reformierte er das Kloster in Moreruela de Tábara und weitere Benediktinerklöster im Westen von Spanien. 900 wurde er Bischof von León, geachtet ob seiner Fürsorge für Arme und seines bescheidenen Lebensstils, gerühmt als Wundertäter.




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