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Inhalt:

Bibelschule in Israel

1. Etappe: Nazareth - die Heimat Jesu

Am Mittwoch nach Ostern sind wir aufgebrochen, um fast fünf Wochen im Heiligen Land zu verbringen.

In dieser Zeit werden wir v.a. die Bibel besser kennenlernen, aber auch auf den Spuren Jesu unterwegs sein.

Immer wieder folgen hier kurze Berichte:

zu weiteren Fotos

Gruppenbild

 


 

4. April 2018: Anreisetag

Nach dem Flug von Wien Schwechat nach Tel Aviv wurden wir nach Nazareth gebracht, wo wir bei den Rosary Sisters die nächsten drei Wochen zu Gast sein dürfen.

 

letzte Instruktionen vor dem Abflug
Rektor Michael Münzner und Spiritual Stefan Ulz
kurz vor der Landung

 


 

5. April 2018: Ankommen

Nach einem kurzen Orientierungsspaziergang haben wir die Lebensmittel besorgt, die wir in den kommenden Tagen brauchen werden. Selbstversorgung ist angesagt! 

Am Nachmittag entdeckten wir die Verkündigungsbasilika mit der Grotte, in der, wie es auf der Fassade der Basilika in lateinischer Sprache in großen Lettern zu lesen ist, "das Wort Fleisch geworden ist".

 

erste Einkäufe am Markt
Rektor Neumayer erklärt die Baugeschichte der Verkündigungsbasilika
Verkündigungsgrotte
Verkündigungsbasilika

 


 

6. - 24. April 2018: Bibelschulalltag

Einen "normalen" Bibelschultag beginnen wir in der Früh mit Laudes und Heiliger Messe in der Kapelle der Rosary Sisters.

Nach dem Frühstück präsentiert dann ein Seminarist oder jemand von der Hausleitung ein Buch oder mehrere Bücher aus dem Ersten Testament. Während des Tages ist dann Zeit und Gelegenheit, sich mit diesem biblischen Buch persönlich zu beschäftigen. An verschiedenen Orten in Nazareth findet man dann Seminaristen, die alleine oder auch gemeinsam die Bibel lesen.

Den Abschluss findet ein Bibelschultag nach dem Abendessen in einer der beiden Austauschrunden, wo wir einander mitteilen, was uns beim Lesen des biblischen Buches aufgefallen ist, was angesprochen hat, zur Frage geworden ist, zum Weiterdenken angeregt hat. Dieser Austausch mündet ein in ein Abendgebet, das zum jeweiligen biblischen Buch gestaltet wird.

 

Bibelschule in Nazareth
Bibelschulreferat
Bibelschule in Nazareth
Bibelschule in Nazareth

 


 

8. April 2018: Ausflugstag auf den Berg Tabor, nach Bet She'an und zur Synagoge von Bet Alpha

 

Berg Tabor

 

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10. April 2018: Begegnung mit Sr. Bushra

 

Sr. Bushra Zehentmayr

 

Es gehört fast in jeder Bibelschule zu einem der Fixpunkte: Die Begegnung mit Sr. Bushra, die im griechisch-katholischen Verküdigungskloster in Nazareth lebt. Es ist immer wieder sehr beeindruckend, wenn die gebürtige Salzburgerin von ihrem Leben erzählt und die ikonographische Ausgestaltung der Klosterkirche erklärt.

 

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14. April 2018: Begegnung mit Sr. Klara und Sr. Mirjam

Am Samstag besuchten wir die Schule der Salvatorianerinnen in Nazareth. Auf dem Weg dorthin merkten wir, dass sich die Schule in einem gehobeneren Viertel befindet.

"Der Schlüssel zum Erfolg im Staat Israel ist Bildung", erzählten uns Sr. Klara und Sr. Mirjam. Dass die ca. 1500 SchülerInnen gerne in die Schule kommen, hängt mit dem guten Schulklima zusammen. Die Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit des Hauses merkten auch wir in der Begegnung mit den beiden Schwestern, die uns mit Saft, arabischen Kaffee und Mehlspezialitäten bewirteten.

Sie erzählten uns von der Gemeinschaft der Salvatorianerinnen, von der Entstehung des Ordens 1881 und insbesondere der Schule in Nazareth im Jahre 1963. Sie beschrieben uns die Umstände, in denen die Kinder leben müssen, die politisch brisanten Fragestellungen, die religiösen Unterschiede usw.

 

Besuch bei den Salvatorianerinnen
Besuch bei den Salvatorianerinnen
Besuch bei den Salvatorianerinnen

 

Die Schüler/-innen beginnen mit 4 Jahren im Kindergarten und schließen mit 18 Jahren mit der Matura/dem Abitur ab. Danach muss man in Israel im Grunde weitere Ausbildungen an den Universitäten absolvieren, um gute berufliche Chancen zu haben. Durch ein hohes Niveau an Bildung können so auch gewisse staatliche Benachteiligungen der arabischen Bevölkerungsteile ausgeglichen werden.

In den vergangenen Jahren hatte die Schulleitung auch immer wieder heftige Auseinandersetzungen wegen der Finanzierung der Schule mit dem Staat Israel. Zuletzt konnten die christlichen Privatschulen aber durch landesweite Demonstrationen drohende finanzielle Kürzungen verhindern.

Lukas H., Diözese Linz

 


 

15. April 2018: Tagesausflug nach Sepphoris und Kana

Am Sonntag den 15. April machten wir wieder eine größere Wanderung. Diesmal von Nazareth entlang des „Jesus Trail“ – einem Pilgerweg, den auch Jesus zu seiner gegangen sein könnte – nach Sepphoris und danach weiter mit dem Bus nach Kana.

 

Wanderung nach Sephoris

 

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16./17. April 2018: Gemeinschaft Chemin Neuf

In den vergangenen Tagen durften wir einen ,,neuen Weg“ kennenlernen. ,,Neuer Weg“ ist die deutsche Übersetzung für ,,Chemin Neuf“, eine Gemeinschaft innerhalb der katholischen Kirche mit ökumenischer Berufung. Neben der Feier der Heiligen Messe über den Dächern Nazareths in der Kapelle des ,,Centre International Marie de Nazareth“, bekamen wir eine Führung, wo wir Informationen über die noch erhaltene Bausubstanz eines Gebäudes aus der Zeit Jesu erhielten und an einer Multimediashow teilnahmen, welche uns entlang der Kernpunkte der Bibel führte. Merci!

 

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Thomas J., Diözese Eisenstadt

 


 

22. April 2018: Wanderung im Taubental

 

Am 4. Sonntag der Osterzeit führte uns ein Tagesausflug ins Taubental. Vom Berg Arbel blickten wir das erste Mal auf den See Gennesareth, wo wir in wenigen Tagen in Tabgha unser Quartier aufschlagen werden.

 

Berg Arbel

 

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23. April 2018: Besuch einiger Propädeutiker in Haifa

 

Besuch in Haifa

Am Montag stand die Offenbarung des Johannes im Mittelpunkt. Nach der Messe im Kloster der Gemeinschaft Charles de Foucault, gab uns unser Spiritual eine Einführung in das letzte Buch der Bibel. Der Rest des Tages war uns freigestellt und so machte sich ein Teil der Truppe auf nach Haifa um eine sehr westliche Stadt und vorallem die Bahai Gärten zu besichtigen.

 

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