Urlaub in RIO – Wenn der leere Handyakku egal wird...
Von 1. bis 3. September fand in diesem Jahr der so genannte „Urlaub in RIO“ in der Region Innviertel Ost der Katholischen Jugend Oberösterreich statt, der gemeinsam mit den Beauftragten für Jugendpastoral im Dekanat umgesetzt wurde. Insgesamt 26 Jugendliche nahmen an dem Angebot am Badesee Pramet teil.
Schon vor einigen Jahren gab es in der Region Innviertel Ost der Katholischen Jugend Oberösterreich das Angebot „Urlaub in RIO“. „Letztes Jahr haben wir beim Archivieren und Sortieren - wegen Corona war im Winter Zeit dafür - einen alten Flyer gefunden und die Idee für großartig befunden. Vorigen Sommer haben wir klein mit einem 2-Tage-Kurzurlaub begonnen und heuer um einen Tag verlängert. Dazu hat sich die Teilnehmer*innen-Zahl mehr als verdoppelt“, berichtet Magdalena Strasser BEd MA, Regionskoordinatorin der KJ Region Innviertel Ost und überlegt bereits, ob im nächsten Jahr nicht nochmal aufgestockt werden kann.
In diesem Jahr war die Durchführung des Ferienangebots dank eines Präventionskonzepts, Gratis-Tests vom Land OÖ und einer gewissen Test- und Hygiene-Routine der Jugendlichen auch schon um vieles einfacher. Bei Traumwetter genossen die Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren die vielfältigen Programmpunkte wie Bubblesoccer, Waldschach, einer Olympiade am See und einen Krimi-Brunch. Wichtig und zentral war aber neben den diversen Aktivitäten für die Jugendlichen die Möglichkeit, viel Zeit mit Freund*innen zu verbringen und neue Freundschaften zu knüpfen. Dazu Magdalena Strasser: „Den guten Geist spürte man nicht nur beim gemeinsamen Morgen- und Abendlob. Man konnte nach einer Stunde schon nicht mehr sagen, wer wen vorher bereits gekannt hat – obwohl die Jugendlichen aus verschiedensten Pfarren der Region stammen.“
Auch wenn es nachts in den Zelten schon recht kalt wurde, war es für die Jugendlichen ein tolles Erlebnis am Ende der Ferien, wie die Regionskoordinatorin resümiert: „Einige Jugendliche meinten, dass sie es wirklich genossen haben und dass sie im kommenden Jahr erneut dabei sein möchten. Ja, und man hat einfach gemerkt, dass die reale Gemeinschaft so wichtig ist – leere Handyakkus waren auf einmal kein Problem mehr.“
Text: Mag.a Melanie Wurzer BA