+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus
In jener Zeit
20 ging Jesus in ein Haus, und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die Jünger nicht einmal mehr essen konnten.
21 Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.
1 Als David nach dem Tod Sauls von seinem Sieg über die Amalekiter zurückgekehrt war und sich zwei Tage lang in Ziklag aufgehalten hatte,
2 kam am dritten Tag ein Mann aus dem Lager Sauls, mit zerrissenen Kleidern und Staub auf dem Haupt. Als er bei David angelangt war, warf er sich vor ihm auf den Boden nieder und huldigte ihm.
3 David fragte ihn: Woher kommst du? Er antwortete ihm: Ich habe mich aus dem Lager Israels gerettet.
4 David sagte zu ihm: Wie stehen die Dinge? Berichte mir! Er erwiderte: Das Volk ist aus dem Kampf geflohen, viele von den Männern sind gefallen und umgekommen; auch Saul und sein Sohn Jonatan sind tot.
11 Da fasste David sein Gewand und zerriss es, und ebenso machten es alle Männer, die bei ihm waren.
12 Sie klagten, weinten und fasteten bis zum Abend wegen Saul, seines Sohnes Jonatan, des Volkes des Herrn und des Hauses Israel, die unter dem Schwert gefallen waren.
17 Und David sang die folgende Totenklage auf Saul und seinen Sohn Jonatan;
19 Israel, dein Stolz liegt erschlagen auf deinen Höhen. Ach, die Helden sind gefallen!
23 Saul und Jonatan, die Geliebten und Teuren, im Leben und Tod sind sie nicht getrennt. Sie waren schneller als Adler, waren stärker als Löwen.
24 Ihr Töchter Israels, um Saul müsst ihr weinen; er hat euch in köstlichen Purpur gekleidet, hat goldenen Schmuck auf eure Gewänder geheftet.
25 Ach, die Helden sind gefallen mitten im Kampf. Jonatan liegt erschlagen auf deinen Höhen.
26 Weh ist mir um dich, mein Bruder Jonatan. Du warst mir sehr lieb. Wunderbarer war deine Liebe für mich als die Liebe der Frauen.
27 Ach, die Helden sind gefallen, die Waffen des Kampfes verloren.

Fr. Rosa Baumann,
Am Hopfengarten 4c,
zuletzt Altenheim Lembach,
im 92. Lebensjahr.
Gebetet wird für sie in der Pfarrkirche Hofkirchen am Mittwoch, den 28. Jänner um 19:30 Uhr.
Requiem und Beisetzung ihrer Asche finden am Donnerstag, den 29. Jänner, um 10:00 Uhr in der Pfarrkirche Hofkirchen statt.
Herr, gib ihr die ewige Ruhe.
Die Pfarre Hofkirchen verdankt Fr. Rosa Baumann sehr viel. Nicht nur, dass sie jedes Mal beim Kirchenputz mithalf und dabei sehr akribisch war und sogar in großer Höhe die Gesimse oder den Hochaltar sauber putzte. Rosi war auch jahrelang Raumpflegerin in der Volksschule und beteiligte sich sehr aktiv an (pfarrlichen) Veranstaltungen und lebte als eine ganz Gesellige, die mit allen ins Gespräch kam. Zudem war sie eine sehr religiöse Frau, die oft, wenn sie konnte, die Wochentagsmessen besuchte.
