Fastenzeit 2026 - Impulse
Meditationen in der Fastenzeit
Gemeinsam träumen - Liebe sei Tat
Hannah Braucks, Misereor
Die Fastenzeit ist eine Zeit des Innehaltens und der Neuorientierung. Sie lädt dazu ein, den Weg Jesu bewusst mitzugehen und das eigene Leben im Licht des Evangeliums zu betrachten.
Die folgenden Meditationen sind für die Sonntage der Fastenzeit gedacht, können aber auch darüber hinaus verwendet werden. Sie greifen das jeweilige Sonntagsevangelium auf, verbinden es mit dem Misereor-Hungertuch und öffnen einen Raum für Begegnung: mit Gott, mit uns selbst und mit den Fragen unserer Zeit. Die Texte regen an – zum Nachdenken, zum Beten, zum Schweigen.
Meditation zum 1. Fastensonntag
Liebe sei Tat – im Widerstand
Matthäus 4,1–11
Eine Wüste nicht aus Sand, sondern aus Fragen:
Wie geht es weiter mit dieser Welt? Mit uns, die hier leben zwischen Licht und Schatten, während sich der Himmel verdunkelt?
Ein Zelt in der Mitte.
Weiß. Gold.
Ein Zeichen für Gottes Nähe. Er ist da – in der Wüste meiner Fragen, meiner Ängste, meiner Zweifel.
Was ist mein Zelt?
Wo kann ich Schutz geben?
Wo kann ich handeln – aus Liebe?
Jesus sagt:
“Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.“ Der Mensch lebt von Beziehung.
Von Vertrauen.
Von Liebe – im Tun.

