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Pfarre Heiligenkreuz
Heiligenkreuz 4
4563 Micheldorf
Telefon: 07582/63611
Mobil: 0680/4453301
pfarre.heiligenkreuz@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/heiligenkreuz
Farbenspiel
Mi. 22.7.26
Frau, warum weinst du? Wen suchst du?
Tages­evangelium
Joh 20, 1–2.11–18 (Maria Magdalena)
Mi. 22.07.26
Tages­evangelium

1 Am ersten Tag der Woche kam Maria von Mágdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war.

2 Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben.

11 Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein.

12 Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten.

13 Diese sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin sie ihn gelegt haben. 14 Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war.

15 Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast! Dann will ich ihn holen.

16 Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbúni!, das heißt: Meister.

17 Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.

18 Maria von Mágdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte.

Joh 20, 1–2.11–18 (Maria Magdalena)
1. Lesung
Hld 3, 1–4a

Lesung aus dem Hohelied.

So spricht die Braut:

1 Des Nachts auf meinem Lager suchte ich ihn, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn und fand ihn nicht.

2 Aufstehen will ich, die Stadt durchstreifen, die Gassen und Plätze, ihn suchen, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn und fand ihn nicht.

3 Mich fanden die Wächter bei ihrer Runde durch die Stadt. Habt ihr ihn gesehen, den meine Seele liebt?

4a Kaum war ich an ihnen vorüber, fand ich ihn, den meine Seele liebt.

Antwortpsalm:


Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Maria Magdalena
  • Hl. Eberhard von Berg
Mi. 22.07.26
Namenstage
Hl. Maria Magdalena
* um 1 n. Chr., Magdala bei Tiberias, heute Migdal, Israel
† Türkei
Jüngerin Jesu
Maria von Magdala wird im Lukasevangelium (Lk 8, 2) an erster Stelle unter den Frauen genannt, die Jesus geheilt hatte und die ihn dann begleiteten und unterstützten. Dass sie die Sünderin war, die Jesus die Füße wusch (Lk 7, 36-50), und dass sie die Schwester der Marta und des Lazarus war (Lk 10, 38-50; Joh 12, 1-8), wird in der abendländischen Liturgie seit Papst Gregor d. Gr. allgemein vorausgesetzt, ist jedoch nicht sicher. Dagegen wird klar berichtet, dass sie beim Kreuz Jesu stand (Mk 15, 40-41), dass sie beim Begräbnis Jesu dabei war (Mk 15, 47) und am Ostermorgen mit anderen Frauen zum Grab ging (Mk 16, 1-8). Ihr ist der auferstandene Herr zuerst erschienen und hat sie mit der Osterbotschaft zu den Jüngern gesandt (Mk 16, 9; Joh 20, 14-18).

Hl. Eberhard von Berg
† 1145
Abt in Asolveroth bei Georgenthal
Eberhard, Graf von Berg, wurde 1129 Mönch im Zisterzienserkloster Morimond im heutigen Fresnoy-en-Bassigny. Er bewog seinen Bruder, dem Orden 1133 auch das von der Familie gestiftete Kloster in Altenberg - heute zu Odenthal gehörend - zu übertragen. Um 1140 stiftete sein Schwager, Graf Sizzo III. von Käfernburg als Familienkloster zunächst das Bergkloster Asolveroth auf dem St. Georgsberg oberhalb des Ortsteiles Altenbergen bei Gotha, das 1143 als 17. Tochterkloster mit Zisterziensermönchen direkt aus Morimond besetzt wurde. Mit diesem Klosterbau schuf Sizzo III. ein Grenzbollwerk gegen ein weiteres Vordringen der Thüringer Landgrafen und sicherte sich somit die durch dieses Gebiet verlaufende uralte Handelsstraße, die Straße von Asolveroth, die am Südhang des St. Georgsberges die Erff mit einer Furt überquerte. Die Gründung erfolgte also auch aus politischen Erwägungen als Antwort auf das von den Thüringer Landgrafen in Reinhardsbrunn gegründete Benediktinerkloster, um den Einfluss des Geschlechts der Käfernburger zu wahren.
Eberhard wurde der erste Abt dieses Klosters Asolveroth, das dann wohl vor 1189 ins nahegelegene Georgenthal verlegt wurde.
In der Reformation wurde das Kloster Georgenthal 1531 aufgehoben.




Weiterführende Links:
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  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
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