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Inhalt:

„… weil die Katholische Kirche meine Heimat ist!“

Paula Wintereder

Paula Wintereder über die Sehnsucht nach Gottesbegegnung, die Bedeutung von „Zuversichts-Entschiedenen“ und den Wunsch nach einem guten Leben für alle.

Paula Wintereder

 

Warum ich mich als Frau in der Katholischen Kirche in Oberösterreich engagiere und einbringe ...

 

… weil die Katholische Kirche meine Heimat ist.

Dank meiner Herkunftsfamilie bin ich in eine Glaubens- und Wertehaltung hineingewachsen. Dank meiner Heimatpfarre durfte ich erfahren, dass mir was zugetraut wird. Dank ermutigender Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter verstärkte sich in mir der Wunsch, mich in der Kirche zu engagieren. 

 

… weil das Angefragt sein eine wiederholte Erfahrung in meinem Leben ist. Da trauen mir Menschen etwas zu. Das Zutrauen vieler Frauen ermächtigt mich, als ehrenamtliche Vorsitzende für die Kfb ein- und aufzutreten.


… weil mir über die Jahre eine Haltung zum Herzensanliegen geworden ist: „Die Sehnsucht eines jeden Menschen, gesehen  zu werden, gehört zu werden, berührt und verstanden zu werden“ (Virginia Satir).

 

Themen, die mir als Frau unter den Nägeln brennen ...

 

Als Ehe-, Familien- und Lebensberaterin sind mir gelingende Beziehungen ein großes Anliegen! Ich erlebe wie so viele von uns die Brüchigkeit von Beziehungsleben, die leidvollen Auswirkungen der gescheiterten, geschiedenen Beziehungen auf Kinder und Jugendliche. Wir tun gut daran, Beziehungsfähigkeit zu lernen, Konflikte lösen zu lernen und hilfreich zu sein, anstatt zu verurteilen. Weil, jeder Mensch bedarf eines stabilen, tragenden Netzes.

 

Als Frau in der Kirche rufe ich dazu auf, sich zu den „Zuversichts-Entschiedenen“ zu gesellen. Ich bin zuversichtlich, dass Frauen wie Männer beauftragt werden, in der Nachfolge Jesu Seelsorgerinnen und Seelsorger zu sein. Ich bin zuversichtlich, dass immer mehr Menschen fähig sind, auf Augenhöhe zu kommunizieren. 

 

Als Frau, die wie so viele Frauen verschiedene Rollen zu erfüllen hat – in der Kfb reden wir auch von Heldinnen des Alltags, – braucht es ein großes Augenmerk darauf, dass die Energie nicht ausgeht. So sollen wir dringend für Entschleunigung, für genügend Selbstliebe und Grenzen sorgen.

 

Weil der gelebte Glaube für mich Fundament und Bestärkung ist, bin ich davon überzeugt, dass es in unserer Verantwortung liegt, dieses Glaubenswissen an die nächsten Generationen weiterzugeben.

 

Diese gesellschaftspolitischen Themen stehen meiner Meinung nach jetzt an ...

 

Als Frau, Mutter und Ehefrau sind mir unsere Kinder und die kommenden Generationen ein großes Anliegen, genannt Enkeltauglichkeit.  Wo es beherzt heißt,  umzudenken, auszusteigen aus dem Beharren und Vermehren unseres Wohlstandsdenkens. 

 

Auch dürfen wir nicht länger dulden, dass die Einkommensschere weiter auseinandergeht, stattdessen braucht es ein möglichst gutes Leben für alle.


Als Frauen gilt es, die  Sorgearbeit nicht mehr länger alleine zu übernehmen. Und es muss dafür gesorgt werden, dass Care-Arbeit fair bezahlt wird, dies gilt  genauso für die Frauen aus osteuropäischen Ländern.

 

In unserer Zeit und Gesellschaft braucht es dringend solidarische Entschiedenheit! Wir müssen für die Einhaltung der Menschenrechte eintreten, anstatt sie auszuhöhlen. Wir müssen all jene bestärken, die sich für Mitmenschlichkeit stark machen.

 

Was oder wer mich beGEISTert und mir Kraft gibt, damit Kirche lebendig wird und in Bewegung bleibt ...

 

Eine biblische Frau, die mich begeistert, ist die Apostelin Maria Magdalena. Sie ist mir Vorbild in meiner Spiritualität. 

 

Mich begeistert auch das gemeinsame Unterwegssein und Vorwärtsgehen in der Katholischen Frauenbewegung. Da lasse ich mich gerne in die Pfarren einladen, da freue ich mich über viele wertvolle Begegnungen, da bin ich gerne gemeinsam mit Frauen auch pilgernd unterwegs, wie beim Frauenpilgertag im Mai 2019.

 

Dass es neben den Domherren im Linzer Dom jetzt auch Domfrauen gibt, begeistert mich und macht mich stolz. Unsere Domfrauen erzählen mutig von ihren Glaubenshoffnungen und Glaubenszweifeln und laden damit ein, das eigene Glaubensleben zu überdenken.

 

Was die Begeisterung in mir immer wieder wach hält, ist meine tiefe Sehnsucht nach Gottesbegegnung. Mit der Erfahrung, begleitet und gerufen zu sein, wage ich die Begegnung mit suchenden und fragenden Menschen, in meiner Beratungsarbeit (BeziehungLeben) und in der Pfarre Neukirchen am Walde und Waizenkirchen als Wortgottesdienstleiterin.  


Psalm 23
Der Herr ist mein Hirt.
Meine Lebenskraft bringt er zurück!

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Zur Person:

Paula Wintereder war bis Sommer 2024 ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Oberösterreich. Außerdem ist sie als Ehe-, Familien- und Lebensberaterin bei BEZIEHUNGLEBEN sowie als Pilgerbegleiterin bei den Spirituellen Wegbegleiter:innen tätig.

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