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„Frischen Wind in unsere Pfarrgemeinschaft bringen ...“

Bernadette Kampleitner

Bernadette Kampleitner über aktive Beteiligung am Pfarrleben, offene Augen und Ohren für die Mitmenschen, das Glück, anderen Freude zu bereiten, und Frauen, die Gottes Liebe ausstrahlen. 

Bernadette Kampleitner

 

Warum ich mich als Frau in der Katholischen Kirche in Oberösterreich engagiere und einbringe ...

  • Weil jeder Getaufte aufgerufen und eingeladen ist, sich aktiv am Leben der Pfarre zu beteiligen und mitzufeiern, denn Kirche sind wir alle.
  • Weil es mir ein persönliches Anliegen ist, dass unser Rüstorf weiterhin als Pfarre eigenständig bleibt und wir gemeinsam im Ort unsere kirchlichen Feste feiern können.
  • Weil ich mir ein buntes, vielfältiges, lebendiges, harmonisches Pfarrleben wünsche und daran mitgestalten will. Immer wieder werde ich möglichst viele Gruppen und Personen mit unterschiedlichsten Ideen einladen, sich am Pfarrleben zu beteiligen.
  • Weil ich mit Begeisterung zeigen möchte, wie wichtig mir unsere Mitmenschen sind, dass wir mit offenen Augen und Ohren auch die Bedürfnisse von am Rande stehenden Mitbürgern wahrnehmen und helfen, soweit es uns möglich ist. Ich möchte unterstützen, dass wir Gelegenheit und Raum für Begegnungen verschiedenster Interessens- und Altersgruppen schaffen.

Ich sehe meine Aufgabe im Seelsorgeteam im Bereich Koinonia = Gemeinschaft in der Weiterführung und Weiterentwicklung des bisherigen Weges der Pfarre Rüstorf. 

 

Zu meinen bevorzugten Aufgaben zählen das Organisieren von diversen Festen, Feierlichkeiten, Wallfahrten, Ausflügen, das Pfarrblatt und die Öffentlichkeitsarbeit. 

 

Durch das ehrenamtliche Engagement vieler Rüstorferinnen und Rüstorfer soll der Zusammenhalt und die gegenseitige Wertschätzung erhalten, gefördert und gestärkt werden.

 

Themen, die mir als Frau unter den Nägeln brennen ...

  • Dass wir unsere Jugend wieder für den Glauben begeistern können, dass sie in der Pfarre einen Platz finden, an dem sie selbst aktiv mitgestalten wollen und sie sich gut aufgehoben wissen. 
  • Dass unsere Feste auch den Zugezogenen und Kirchenfremden die Möglichkeit zum Knüpfen von Kontakten bieten.
  • Dass wir besonders auf unsere älteren Mitmenschen nicht vergessen. Aus Erfahrung kann ich berichten, ein Besuch im Altenheim kann etwas ganz Bereicherndes sein. Man spürt so viel Dankbarkeit und Wärme beim Besuch und Gespräch mit älteren Menschen. Ich gehe meist selbst so glücklich und gestärkt nachhause und sehe viele Dinge danach viel gelassener. Ich möchte, dass auch andere diese heilsame Erfahrung machen dürfen, es gibt so viele Menschen, die sich über Besuche freuen.
  • Sich für Begegnungen Zeit nehmen, Sorgen und Nöte unserer Mitmenschen bewusst wahrnehmen und sie nach vorhandenen Möglichkeiten zu unterstützen.
  • Dass wir nicht aufhören an das Gute der Flüchtlinge zu glauben. Jeder kann nicht jedem helfen, aber jeder könnte sich eine Person auswählen und sich Zeit für diese nehmen und sich persönlich darum bemühen. Auch diese Erfahrung möchte ich gerne weitergeben. Der erste persönliche Kontakt kann die Einstellung grundlegend verändern. Wir haben im Pfarrhof eine syrische Familie eingemietet. Diese wird vor allem von  einem Ehepaar unterstützt und betreut. Schnell wurde die deutsche Sprache gelernt und die Kinder in den Kindergarten und in die Volksschule integriert. Der Vater hat eine Arbeit gefunden, den Führerschein gemacht, und sich ein Auto gekauft. Mit schon geringem Aufwand an Unterstützung kann einer Flüchtlingsfamilie ein bisschen neue Heimat und Glück geschenkt werden – es kommt auf jeden Fall viel Dankbarkeit und Wärme zurück.
  • Dass wir Freude an unserer gemeinsamen Arbeit in der Pfarre haben und die Liebe Gottes spürbar wird. Damit wir immer wieder neue „Mit-Arbeiter“ anstecken und begeistern können und mit lebendigen Ideen immer wieder frischen Wind in unsere Pfarrgemeinschaft bringen.

Diese gesellschaftspolitischen Themen stehen meiner Meinung nach jetzt an ...

 

Ich denke, es ist höchste Zeit, dass Frauen in der Kirche gleichberechtigt werden. Die Zulassung zum Weiheamt ist nicht aufzuschieben. Lange können wir nicht mehr zusehen und unseren immer weniger werdenden Priestern noch mehr und mehr Pfarren und die damit verbundenen Leitungsfunktionen zumuten. Ich kenne aus unserem Seelsorgeraum einige Frauen, die sich bestens für die Seelsorge eignen. Sie strahlen Gottes Liebe aus, leben diese und wären die wunderbarsten Priesterinnen. Unfassbar, dass die Kirche diesen Schatz nicht heben will und diese Situation einfach totschweigt. Außerdem bin ich der Ansicht, ein Ende der Zölibats-Pflicht darf nicht mehr hinausgeschoben werden. Der Zölibat hält junge Männer davon ab, Priester zu werden. Wenn man bedenkt, dass der Zölibat erst vor etwa 900 Jahre eingeführt wurde, früher waren Priester sehr wohl verheiratet... höchste Zeit für eine Abschaffung!

 

Was oder wer mich beGEISTert und mir Kraft gibt, damit Kirche lebendig wird und in Bewegung bleibt ...

 

Das Gefühl zu haben, ein kleiner Stein von etwas großem Ganzen – dem Volk Gottes – zu sein und am Bau der Kirche mitzuarbeiten, ist sehr schön, stärkend und erfüllend. Ich erlebe in meinem Tun Gemeinschaft mit vielen anderen kleinen Steinen und erfreue mich, wenn etwas fertig gebaut ist. Es gibt mir das Gefühl, hier beheimatet zu sein.

 

Anderen Menschen Freude zu bereiten ist eine der schönsten Aufgaben. Ein Zitat von Augustinus Aurelius: „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst“, trifft es für mich am besten.

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Zur Person:

Bernadette Kampleitner ist Pfarrgemeinderätin und Beauftragte im Seelsorgeteam für den Bereich Koinonia in der Pfarre Rüstorf.

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