Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "piwikpro" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

  • Shop
  • Mitgliedschaft
  • Über uns
  • Veranstaltungen
  • Glaube
    • Kreuz- und Lebensweg
    • Biblische Begleiter
    • Franz Jägerstätter
    • Perlen des Lebens
  • Männer
    • Kraftquellen
    • Kraftstoff
    • Podcast
    • Männertage
    • Bücher für Männer
  • Väter
    • #Papa.Zeit
    • Vatertag
    • Vater Kind Wochenenden
    • Vater Kind Aktionen
    • Vätergeschichten
Hauptmenü:
  • Shop
  • Mitgliedschaft
  • Über uns
  • Veranstaltungen
  • Glaube
    • Kreuz- und Lebensweg
    • Biblische Begleiter
    • Franz Jägerstätter
    • Perlen des Lebens
  • Männer
    • Kraftquellen
    • Kraftstoff
    • Podcast
    • Männertage
    • Bücher für Männer
  • Väter
    • #Papa.Zeit
    • Vatertag
    • Vater Kind Wochenenden
    • Vater Kind Aktionen
    • Vätergeschichten

Hauptmenü ein-/ausblenden
News
Sie sind hier:
  • News

Inhalt:
zurück

10. Jägerstätter Sternwallfahrt

 

 

Unter dem Leitmotto „Mutig gegen den Strom schwimmen – Glaube und Zivilcourage am Beispiel Franz Jägerstätter“  fand die Sternwallfahrt der Katholischen Männerbewegung Österreichs heuer bereits zum 10. Mal statt. Das 10-Jahres-Jubiläum der Seligsprechung Franz Jägerstätters bewegte die KMB dazu, sich in diesem Jahr wieder mit besonderer Aufmerksamkeit auf die Spuren des Märtyrers zu begeben. Der Internationale Versöhnungsbund, Pax Christi, die Mesnergemeinschaft der Diözese Linz, das Bildungshaus St. Franziskus  und die Kirchenzeitung beteiligten sich als Kooperationspartner. Aus allen Richtungen kamen Pilger zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto/Autobus nach St. Radegund.

 

Bereits am Christi Himmelfahrtstag brach eine Pilgergruppe von Obertrum in Richtung St. Radegund auf. Dabei folgte die Gruppe weitgehend dem  Europäischen Pilgerweg Via Nova.

Pilgergurppe - von Links nach rechts: 
stehend Wolfgang Bögl, Othmar Weber, Berta Altendorfer (Geschäftsführerin Via Nova), Alois Beck, Reinhard Ronacher, Hannes Tinschert, kniend: Reinhard Kaspar

 

Inhaltlich war der dreitägige Pilgerweg geprägt vom Motto der Wallfahrt. Und es ging dabei wesentlich um die „Verheutigung“ der Haltungen und Werte Franz Jägerstätters in folgenden Fragestellungen:

  • Gibt es  aktuell gesellschaftliche oder politische Strömungen, denen wir uns aus unserer christlichen Überzeugung heraus kritisch entgegen stellen sollten? Wo braucht es von uns Mut, Überzeugung und Standfestigkeit?
  • Wie verhalten wir uns gegenüber Angstmache und dem Erzeugen von Feindbildern und Sündenböcken?
  • Wo braucht es unsere mutige Positionierung in Fragen von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung?

 

Friedenskapelle in in der Ortschaft Dürnberg.

 

Abt Johannes Perkmann vom Kloster Michaelbeuern, dem Ort der ersten Übernachtung, gab der Gruppe am ersten Abend wertvolle Impulse mit auf den Weg. Unter Bezug auf den Leitsatz der Sternwallfahrt „Mutig gegen den Strom schwimmen“ wies Abt Johannes darauf hin, dass es neben dem Mut GEGEN Ungerechtigkeiten oder Fehlentwicklungen aufzutreten vor allem auch den Mut braucht, in der Nachfolge Jesu FÜR etwas einzutreten und einzustehen: für Aufrichtigkeit und Konsequenz, für Versöhnung, für Barmherzigkeit und für Demut.

Abendrunde mit Abt Johannes Perkmann

 

In wunderbarer landschaftlicher Umgebung und bei hervorragendem Wanderwetter ging es natürlich auch um ein achtsames Wahrnehmen der Natur und der kulturellen Schätze und Kostbarkeiten auf dem Weg. Ganz wesentlich war das Erleben der Gemeinschaft und der Verbundenheit unter den Männern.

 

Auf zum nächsten Ziel: Vormoos

 

Radpilgerer kommen aus verschiedensten Richtungen zum Wohnhaus der Familie Jägerstätter.

 

Am Tag der Sternwallfahrt gestaltete Pete Hämmerle vom Internationalen Versöhnungsbund beim Jägerstätterhaus einen Kurzworkshop zum Thema Gewaltfreiheit und gewaltfreies Handeln und brachte es in einen Bezug zum Thema Zivilcourage.

 

Workshop "Kleiner Schwimmkurs in gewaltfreiem Handeln".

 

Den feierlichen Abschluss bildete der Festgottesdienst mit Bischof Manfred Scheuer in St. Radegund. In seiner Predigt dachte er zunächst über den Mut und das Mutigsein nach. Franz Jägerstätter hatte für Bischof Manfred „den Mut zur Wahrheit und zur Gerechtigkeit und erwies in seinem Reden und Handeln Zivilcourage.  Immer wieder beklagte er sich über die ‚elende Menschenfurcht‘, die für ihn ein schlechter Ratgeber ist, weil sie allzu leicht zur Preisgabe des Gewissens, zur Spaltung der Seele führen kann.“ Franz Jägerstätter tue weh mit seiner Klarheit, seinen Fragen und seinen Entscheidungen. Er lasse sich nicht einfach bewundern, ohne zugleich die Frage an das eigene Leben zu richten: Und was ist mit dir?

 

Vom Jägerstätterhaus zur Kirche mit Bürgermeister Simon Sigl (von rechts nach links), Bischof Manfred Scheuer, Erna Putz (Jägerstätterbiografin), Georg Windtner (Mesnergemeinschaft OÖ) und Gattin und viele TeilnehmerInnen.

 

Auch eine starke „Delegation“ aus der Diözese Passau nahm an der Wallfahrt teil. Der Chor Fidelis aus Burghausen gestaltete den Festgottesdienst musikalisch.

Festgottesdienst mit Bischof Manfred Scheuer

 

Einen gemütlichen Ausklang fand der Tag im örtlichen Gasthaus. Die Sternwallfahrt nach St. Radegund wird auch zukünftig Mitte Mai stattfinden.

 

Mag. Wolfgang Bögl, Theologscher Assistent der KMB Linz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zurück

nach oben springen
Footermenü:
  • Shop
  • Mitgliedschaft
  • Über uns
  • Veranstaltungen
  • Glaube
  • Männer
  • Väter

Impressum | Datenschutz | Cookie-Richtlinie

kmb@dioezese-linz.at
+43 732 7610-3461, Fax -3779
Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz
nach oben springen