Die Generationenfrage
Franz Gütlbauer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung in Oberösterreich, sieht gute Voraussetzungen für einen neuen Aufbruch. Seit Papst Franziskus, stellt er fest, muss man sich nicht mehr dafür rechtfertigen, dass man sich in der Kirche engagiert. 'Ich hoffe, dass das weitergeht und dass sich das bald auch auf die kirchlichen Strukturen niederschlägt.'
Die Männnerbewegung rückt die Generationenproblematik in den Vordergrund. "In ein paar Jahren wird man nicht mehr über das Ausländerthema diskutieren, sondern wie Jung und Alt künftig gemeinsam leben können", so Gütlbauer. Die Älteren sollten bei ihren Forderungen und Ansprüchen nachgeben, damit die Jungen Chancen haben. Damit will sich die Männerbewegung auch gegen populistische Trends stellen.
Quelle: Kirchenzeitung der Diözese Linz, 11.9.2014
