Protest gegen Kürzung der staatlichen EZA-Mittel
Ab dem kommenden Jahr stellt die Republik Österreich um 17 Million Euro weniger Mittel für die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung, damit sind wir noch weiter vom zugesagten Ziel von 0,7% des BIP entfernt. Mit dieser Kürzung könnten 200.000 Menschen nachhaltig aus der Hungerzone befreit oder 400.000 Kinder mit dem Lebensnotwendigsten versorgt werden. Geld wird an Banken verteilt und im Gegenzug gibt es immer weniger Unterstützung für die Ärmsten der Armen. Die Vereinten Nationen (UNO) sehen Beiträge zur EZA als Verpflichtung zur Umsetzung von Menschenrechten. Österreich als eines der reichsten Länder weltweit darf sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen. Die KMB und ihr entwicklungspolitisches Engagement SEI SO FREI tragen den Protest gegen diese Maßnahmen mit.
