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Mauthausen Komitee Dipoldsau/Weyer

Gedenkfeier im Schafgraben
Mauthausen Komitee Dipoldsau/Weyer

Das Mauthausen Komitee Dipoldsau/Weyer legte bei der heurigen Gedenkfeier am 12. Mai den Fokus der Erinnerung auf jene ermordeten jungen Soldaten, die vom Auffangstab im April und Mai 1945, im Schafgraben, erschossen wurden.

Adolf und Siena Brunnthaler stellten in gekonnter Weise den direkten Bezug zur Weyer her und Siena erzählte von einem jungen Weyrer, Franz Steinbereithner, der hier, im Schafgraben erschossen wurde. Eine berührende Geschichte. Robert Gradauer sorgte durch sein Gitarrenspiel und seine Stimme für eine ergreifende musikalische Gestaltung.

 

Mauthausen Komitee Dipoldsau/Weyer

 

Hans Haas ging in seiner Gedenkrede auf das diesjährige Jahresthema des Mauthausen Komitees Österreichs „Internationalität verbindet“ ein, welches zur Geschichte zur NS-Vergangenheit Österreichs in Beziehung steht.

 

Mauthausen Komitee Dipoldsau/Weyer

„Der Gegenwartsbezug bildet bei jedem Jahresthema einen essentiellen Bestandteil und soll vor allem für junge Menschen durch die Auseinandersetzung mit der Zeit und Ideologie des Nationalsozialismus auch einen Bezug zu ihrer Erfahrungswelt heute herstellen. 

Es gibt keine Problemstellungen und keine Herausforderungen, die ausschließlich auf nationaler und schon gar nicht auf nationalistischer Basis zu lösen wären. Jede Art von Nationalismus trägt die Herabwürdigung des „Anderen“ in sich und verunmöglicht jede offene und tolerante Meinungsbildung. Jede Art von Nationalismus fördert ausschließlich die Hetzer, die ein friedliches Zusammenleben nicht ertragen können, da es ihnen die Basis ihres Handelns raubt. Dies umfasst sowohl die großen, nur international lösbaren Probleme unserer Zeit wie auch die kleinen Dinge des täglichen Zusammenlebens und betrifft auch das Gedenken in Mauthausen.

Es gibt keine Opfergruppen, die mehr wert sind als andere, nur weil sie aus einem anderen Land kommen. Es gibt keine Opfergruppen, die weniger wichtig sind, nur weil es wenige an der Zahl waren. Die Nationalsozialisten verfolgten alle Menschen, die sich nicht in das nationalistische, rassistische und ideologische Schema einpassen ließen, mit nahezu gleicher und tödlicher Konsequenz.  Wir sind es den zehntausenden Opfern von Mauthausen schuldig, dass wir unser Gedenken international verstehen.

Setzen wir uns mit unseren heutigen Bestrebungen für eine gerechtere, sozialere und menschlichere Welt ein.“ (Quellenangabe:  Mauthausen Komitee Österreich | Österreichische Lagergemeinschaft Mauthausen | Comité International de Mauthausen - http://www.mkoe.at/sites/default/files/files/aktuelles/Programm-Gedenk-und-Befreiungsfeiern-2017.pdf)

 

Die jährliche Gedenkfeier in Weyer wird vom Kulturverein Frikulum und der Pfarre Weyer durchgeführt.

 

 Mauthausen Komitee Dipoldsau/Weyer

 

 

Mauthausen Komitee Dipoldsau/Weyer

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