Da es nicht möglich war, Ostern wie gewohnt zu feiern, plante das engagierte Team kurzerhand um und gestaltete eine erste Online Auferstehungsfeier, welche auf große Zustimmung und breites Interesse gestoßen ist. Gefeiert wurde über eine Videoplattform, wo sich alle TeilnehmerInnen gut sehen konnte, aber jeder zu Hause war, alle waren voneinander entfernt und sich trotzdem nah, weil die Feiergemeinde „online“ verbunden war. Für die liturgische Leitung sorgte Regionsjugendseelsorger Br. Andreas Holl.
Die Mitfeiernden wurden im Vorfeld aufgefordert, sich eine schön gestaltete Mitte zu gestalten, eine Kerze und eine Schale mit Wasser bereitzustellen, ebenso auch die Speisen für die Fleischweihe.
Diese ungewöhnliche Feierform verlangte natürlich auch den Mitfeiernden einiges ab, nicht nur, dass man sich an den „virtuellen“ Aktionen beteiligen sollte, sondern auch, dass man sich auf diese ungewöhnliche Feierform einstellen konnte. Das Feedback, welches nach der Feier an des Dekteam herangetragen wurde, bestätigte den Aufwand und die Online-Feierform, wobei das gesamte Team hofft, dass die heurige Auferstehungsfeier eine Ausnahme gewesen ist.
Ein Mitfeiernder (35) schrieb dem Team folgende Zeilen: „Danke, dass ich heuer via online Plattform die Möglichkeit hatte an eurer Auferstehungsfeier teilzunehmen! Es war ein toller Start in den Ostersonntag. Auch wenn ich ein wenig gebraucht habe um mich auf diese Art zu feiern einzulassen, war es dann sehr stimmungsvoll. Ihr habt auch die technischen Möglichkeiten super eingebaut und genutzt! Das Kreuzzeichen mit dem "selbstgemachten" Weihwasser war ein besonderer Moment, habe ich selten so intensiv bestärkend und erfrischend empfunden.“
Eine andere Mitfeiernde (21) schrieb: „Dank euch, habe ich Ostern doch in der Gemeinschaft gefeiert und es war eine richtig tolle Feier – hätte das nicht geglaubt, aber es war großartig. Danke an das ganze KJ Dekteam – ihr seid spitze und kreativ“.
Im Anschluss an die Feier schickten einige Mitfeiernde auch Fotos von „ihrer gestalteten Mitte, oder aber auch vom angebrochenen, neuen Tag - vom Sonnenaufgang. – So konnten auch diese Momente miteinander geteilt werden.
Diese Form, Gottesdienst zu feiern, ersetzt niemals das „echte, gemeinsame, physische“ Feiern in der Gemeinschaft – aber, es war eine gute Möglichkeit, trotz der äußeren Umstände gemeinsam Ostern zu feiern.