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Friedensgebete

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Am 21. September war der „Internationale Tag des Friedens“, auch bekannt als Weltfriedenstag. Aus diesem Grund, lud die katholische Jugend der Region Ennstal, an diesem symbolträchtigen Tag ein, im Rahmen eines Friedensgebetes ein Zeichen für den so notwendigen Frieden zu setzen.

Fußball steht für Verständigung, Toleranz, Gemeinschaft, Einhaltung von Regeln. Fußball kann bei aller Rivalität Grenzen aufbrechen und Menschen unterschiedlicher Herkunft und Mentalität zusammenbringen. Viele Fußballvereine leisten unserer Ansicht nach einen wertvollen Beitrag zur Integration und zum friedlichen Zusammenleben. Daher erschien dem Vorbereitungsteam die Fußballplätze als die geeigneten Orte, um über den Frieden nachzudenken und dafür zu beten.

 

Ist Frieden überhaupt möglich? Diese Frage war für das Vorbereitungsteam von Anfang an wesentlich.

Terroranschläge, Friedensverhandlungen, die vielen komplexen Machtinteressen in den Kriegsgebieten - wie kann Frieden hergestellt und gesichert werden? Wenn man so in die Welt und in unsere Gesellschaft hinein spürt, dann ist es vor allem Angst, was da ist. Die Medien tun ihres dazu. Wir werden überflutet von Berichten über Krieg, Zerstörung und Menschen, die auf der Flucht sind. Wir spüren oftmals die feindliche Einstellung von Menschen um uns. Das macht klein. Viele fühlen sich ratlos, mutlos.

Und genau hier war auch der Ansatzpunkt für das Friedensgebet. Wir, als katholische Jugend möchten nichts schönreden, was nicht schön ist. Aber die Welt braucht das positive Gegenstück zur Verzagtheit. Es braucht Menschen, die ruhig sind, die zuversichtlich sind, Menschen, die Mut machen.

Jede und jeder von uns kann und muss seinen Beitrag zum Frieden leisten um die Welt ein Stück freundlicher zu machen. Die Mitfeiernden wurden aufgefordert zu zeigen, dass Friede immer wieder möglich ist => in unseren Familien, in der Verwandtschaft, in unserem Freundes- und Bekanntenkreis, in der Arbeit, in der Schule. Ich kann den anderen nicht ändern, aber ich kann mich ändern. Und nichts muss so sein, nur weil es immer so gewesen ist.

In diesem Sinne:

Es braucht Menschen, die den Anfang machen. Lasst uns Friedensstifter sein! 

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