Es mussten Entscheidungen getroffen wie zum Beispiel: „Was und wen soll man mitnehmen und welche Art der Flucht ist am sichersten und trotzdem leistbar? Wem kann man vertrauen und welche unüberwindbaren Hürden liegen versteckt auf der Reise? Wie reagiert das Asylland auf einen und was ist ein Bürokratiedschungel?“
Diese und viele andere lebensbedrohlichen Fragen und Entscheidungen müssen ja täglich tausende Menschen auf der Flucht treffen, so auch wir in diesem fiktiven Spiel. Die unterschiedlichen Probleme stellten uns teilweise vor sehr große Herausforderungen.
Wir haben im Zuge des Spiels auch festgestellt, dass das Glück, so wie bei echten Schicksalen, eine große Rolle spielt. Das Ziel des Spieles war es, in Österreich anzukommen und Bleiberecht zu erhalten.
Ein sehr berührendes Spiel, das uns sehr zum Nachdenken und Diskutieren anregte. Sarah Mayer, von der KJOÖ fungierte das Spielleiterin und lieferte uns allen zahlreichen Fakten zu Flucht und Asyl. (Was ist subsidiärer Schutz?, Was ist „Bleiberecht“?,…).
Das Planspiel war eine sehr gute Möglichkeit, die Szenarien einer Flucht selbst zu ergründen, durchzudenken und sich als Flüchtling fiktiv auf den Weg zu machen.