Am 2. Oktober 1946 haben die Bischöfe Österreichs ein Hirtenwort an die damaligen Jugendlichen geschrieben, in dem sie die „Katholische Jugend“ das erste Mal öffentlich erwähnt haben. Die Bischöfe schrieben den Jugendlichen wörtlich: „Ihr sollt haben, was euer junges Leben begehrt, Kamaradschaft, Spiel und Freude, das Lied und die Natur.“ Sehr bald gab es dann überall im Land in vielen Pfarren eine zum Teil sehr lebendige und große Anzahl an Jugendlichen, die fortan als Katholische Jugend aufgetreten sind und Kirche und Gesellschaft mitgestaltet haben, so Michael Münzner, Diözesanjugendseelsorger.
Der eigens formierte Jugendchor aus Gaflenz und Losenstein sorgte für einen stimmungsvolle musikalische Gestaltung. Ebenso wurde ein kurzer Videofilm unter dem Slogan „Ich bin a KJ´ler bzw. KJ´lerin“ produziert und in den Gottesdienst eingebaut. Durch ein Dialoggespräch, welches sich durch den gesamten Gottesdienst zog, wurde verständlich gemacht, was „KJ“ ist. Schön war auch zu sehen, dass auch diesmal wieder einige AsylwerberInnen in die Vorbereitung involviert wurden.
Michael Münzner und Walter Dorfer feierten gemeinsam mit der kleinen, aber sehr feinen Schar Gottesdienst und rückblickend lässt sich von vielen sagen, dass sie in der Feier „berührt“ wurden. Schon während der Predigt war klar, dass wir alle, „das Salz der Erde und das Licht der Welt sind!“. – Denn das ist unsere Berufung, welche wir auch leben sollen. Der Diözesanjugendseelsorger schloss die Predigt mit drei Wünschen für das Dekanat Weyer ab: dass wir ein offenes Herz, einen offenen Mund und offene Hände bekommen und wir dadurch unsere Berufung erfüllen können.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch eine Agape im Pfarrzentrum Weyer und somit konnte der Abend gemütlich ausklingen. Die letzte Überraschung für die alle, die noch zur Agape kamen war, dass es eine extra "angefertige" KJ Kastanie als "give away" gab.