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Inhalt:

Erinnerungskultur schafft Bewusstsein

In der Pfarre Ennstal gab es drei Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen. Diese Orte stehen für Leid, Unrecht und das Versagen von Menschlichkeit. Sie mahnen uns, nicht zu vergessen – und sie fordern uns heraus, hinzusehen, nachzufragen und zu lernen.

Erinnerungskultur bedeutet mehr als das Bewahren von Geschichte. Sie ist ein aktiver Prozess des Nachdenkens, Lernens und Gestaltens. Sie fragt nicht nur: Was war? – sondern auch: Was folgt daraus für uns heute?
Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte und Menschenrechte zunehmend unter Druck geraten, wird deutlich: Wer die Vergangenheit versteht, kann die Gegenwart besser einordnen – und die Zukunft verantwortungsvoll mitgestalten.

Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus, an Krieg, Ausgrenzung und Diktatur mahnt uns, wie zerbrechlich Menschlichkeit und Freiheit sind. Sie zeigt, wohin Hass, Gleichgültigkeit und Wegsehen führen können.
Gedenkarbeit ist daher nicht nur Rückblick, sondern Verpflichtung: Nie wieder soll geschehen, was geschehen ist.

Erinnerungskultur schafft Bewusstsein – für Menschenwürde, für den Wert von Vielfalt, für die Gefahren von Rassismus, Antisemitismus und autoritärem Denken. Sie verbindet Generationen, bewahrt Geschichten, die sonst verloren gingen, und gibt den Opfern ihre Stimme zurück.
Sie ruft uns auf, Verantwortung zu übernehmen – für die Fehler der Vergangenheit und für die Gestaltung einer offenen, friedlichen Zukunft.

Denn Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Er muss gelernt, verteidigt und immer wieder neu errungen werden.
Wer erinnert, übernimmt Verantwortung.
Und wer Verantwortung übernimmt, gestaltet eine Gesellschaft, die wachsam, mitfühlend und gerecht ist.

 

Impulsfragen zur persönlichen oder gemeinsamen Reflexion

  • Was bedeutet Erinnern für mich persönlich?
  • Welche Geschichten oder Erfahrungen aus meiner Familie, meiner Region oder meiner Pfarre bzw. Pfarrgemeinde dürfen nicht vergessen werden?
  • Wie kann ich dazu beitragen, dass „Nie wieder“ mehr ist als ein Satz?
  • Wo begegne ich heute Formen von Ausgrenzung oder Ungerechtigkeit – und wie reagiere ich darauf?
  • Welche Verantwortung habe ich – als Christin oder Christ, als Mitmensch, als Teil unserer Gesellschaft – für die Wahrung von Frieden und Menschenwürde?
  • Wie können wir als Pfarre Orte der Erinnerung und der Hoffnung gestalten?
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4452 Ternberg
Telefon: 07256/93081
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