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Pfarrer P. Johannes zum 20. Sonntag im Jahreskreis

Lesejahr B

Liebe Mitchristen!

 

Bibeltexte an diesem Sonntag


Die eucharistische Rede Jesu Christi findet im heutigen Abschnitt ihren Höhepunkt und die Kernaussage:

Wir erinnern uns: Es beginnt mit der Speisung der 5000 Menschen, also mit einem wirklichen Essen. Jeder Mensch ist, um zu überleben, auf Nahrung angewiesen. Jesus sorgt dann auch dafür, dass nichts weggeworfen wird, und es werden zwölf Korbe mit den übriggebliebenen Brotstücken eingesammelt. Hier zeigt sich schon die Absurdität der Wohlstandsgesellschaft, in der unvorstellbare Mengen an eigentlich lebensnotwendiger Nahrung weggeworfen werden, und die Ehrfurcht vor dem, was wir zum Leben brauchen, völlig aus dem Bewusstsein verschwunden ist.

 

Jesus wird dann von den Leuten in Kafarnaum gefunden, und der Herr hält ihnen vor: „Ihr sucht mich nicht, weil ihr ein Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. Müht euch nicht um die Speise, die verdirbt, sondern um die Speise, die bleibt für das ewige Leben!“ Die weitere Rede ist geprägt von einem völligen Unverständnis für die Worte Jesu, zugleich aber von der Bitte: Gib uns das Brot vom Himmel.

 

Heute hören wir nochmals das Wort Jesu: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird leben in Ewigkeit!“ Dann macht Jesus klar, was er damit eigentlich meint. „Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.“ Eigentlich ist es die Leidensweissagung in der Version des Johannes. Jesus wird leiden und am Kreuz sterben. Dies also ist das wahre Brot für das Leben der Welt.

 

Jesus verschärft seine Aussage noch: Wir müssen uns mit dem Leiden und der Auferstehung Jesu so sehr verbinden, dass es ein wahres geistiges Essen und Trinken des Leidens Jesu ist. „Mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank!“ Und: „Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch!“

 

Bei den anderen Evangelisten wird berichtet, was wir in jeder heiligen Messe nachvollziehen: Jesus nimmt Brot und sagt: „Nehmt und esst alle davon. DAS IST MEIN LEIB, DER FÜR EUCH HINGEGEBEN WIRD.“, und beim Kelch mit Wein: „Nehmt und trinkt alle davon. DAS IST MEIN BLUT, DAS FÜR EUCH VERGOSSEN WIRD!“ Die Wirklichkeit ist die Hingabe Jesu am Kreuz, an der wir in der Eucharistie teilhaben. Das Essen ist das ZEICHEN, die Hingabe Jesu die Wirklichkeit, die wir im Essen annehmen.

 

Manchmal frage ich mich bei gewissen Pfarrern, die beim Reichen der Kommunion sagen: „Das ist das Brot des Lebens“, ob sie sich der Radikalität des Kreuzesopfers Jesu wirklich bewusst sind. Ja, Jesus sagt: „Ich bin das Brot des Lebens“. Aber was er damit meint, wird erst im heutigen Evangeliumsabschnitt deutlich.

 

Der Text wird auch im PDF-Format angeboten, mit der Bitte, ihn auszudrucken und an die Nächsten und Näheren weiterzugeben, die kein Internet haben.

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