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Pfarrer P. Johannes zum 9. Sonntag im Jahreskreis

Lesejahr B

Liebe Mitchristen!

 

Bibeltexte an diesem Sonntag

 

 

 

Mit dem heutigen Sonntag beginnt wieder die Zeit im Jahreskreis, und wir hören bis zum Christkönigssonntag hauptsächlich Ausschnitte aus dem Markusevangelium, dem ältesten und kürzesten der vier Evangelien.

Dieses wird manchmal auch in seiner Gesamtheit als Passionsgeschichte gedeutet, denn schon mit dem Beginn des zweiten Kapitels eckt Jesus insbesondere bei den Pharisäern und Schriftgelehrten gewaltig an.

 

Die Evangelienabschnitte vom siebten und achten Sonntag sind in diesem Jahr ausgefallen, aber die Kritikpunkte sollen wir kurz erwähnen. Da ist die Heilung des Gelähmten (Mk 2,1-12), der von vier Männern durch das Dach vor Jesus gebracht worden ist, und dem Jesus als erstes die Vergebung seiner Sünden zusagt. Die Reaktion ist: Jesus lästert Gott, denn nur Gott kann Sünden vergeben. Wegen dieses Vorwurfes wird Jesus schließlich vom Hohen Rat zum Tod verurteilt werden. In der Heilung des Gelähmten bestätigt Jesus aber, dass er tatsächlich mit göttlicher Autorität Sünden vergibt.

 

Der nächste Vorwurf (Mk 2,13-17): Jesus isst mit Zöllnern und Sündern – ein Skandal in den Augen der frommen Pharisäer. Es folgt (Mk 2,18-22) der Vorwurf, dass Jesus seine Jünger an den üblichen Fasttagen nicht zum Fasten anhält. Jesus deutet hier die neue Wirklichkeit an, die mit ihm gekommen ist: Man näht ja nicht ein Stück neuen Stoff auf ein altes Kleid, und neuen Wein füllt man nicht in alte Schläuche.

 

Im heutigen Evangelium geht es um den Vorwurf, dass Jesus den heiligen Tag der Juden, den Sabbat, bricht. Zunächst stellen die Pharisäer fest, dass der Herr seinen Jüngern nicht verbietet, am Sabbat Kornähren abzureißen und die Körner zu essen, denn das ist doch Erntearbeit, und die ist am Sabbat verboten.

 

Die Situation spitzt sich zu, als Jesus an einem Sabbat in einer Synagoge lehrt. Ein behinderter Mensch ist anwesend, und Jesus wird genau beobachtet, ob er ihn heilt – Markus erwähnt, dass ein Grund für eine Anklage gesucht wird.

Nach der Heilung gehen die Pharisäer tatsächlich hinaus und fassen gemeinsam mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus zu beseitigen!

 

Bei dieser Szene sind einige Bemerkungen des Evangelisten hervorzuheben:

  • Jesus stellt den Mann mit der verdorrten Hand in die Mitte und bringt damit die Würde dieses Menschen zur Geltung. Menschen mit Verwundungen sind Gottes besondere Lieblinge, und nicht so sehr die frommen Pharisäer.
  • Jesus stellt den Anwesenden die Frage, ob nicht gerade der Tag des Herrn der Tag ist, an dem man den Menschen Gutes tun soll, anstatt sie zugrunde gehen zu lassen.
  • Jesus ist voll Trauer und Zorn, weil dieser Gedanke für die Anwesenden nicht nachvollziehbar zu sein scheint. An einer anderen Stelle hält er den Leuten vor, dass doch jeder seinen Ochsen oder Esel, wenn dieser in eine Grube fällt, auch an einem Sabbat herausziehen wird, einem Menschen aber soll kein Heil geschehen dürfen?
  • Jesus lässt sich von der negativen Stimmung, die sich in der Synagoge entwickelt hat, nicht beeindrucken, er heilt den Mann. Jesus riskiert damit offene Ablehnung und sogar einen Tötungsbeschluss.

Jesus macht damit dem Volk damals, aber auch uns, klar, dass die Botschaft, die er vom Vater zu überbringen hat, zu wichtig und neu ist, als dass auf irgendwelche Besserwisser Rücksicht genommen werden dürfte. Von den Pharisäern und Schriftgelehrten kann kein Heil erwartet werden, nur von dem, der tatsächlich vom himmlischen Vater in die Welt gesandt worden ist.

 

Der Text wird auch im PDF-Format angeboten, mit der Bitte, ihn auszudrucken und an die Nächsten und Näheren weiterzugeben, die kein Internet haben.

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