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Inhalt:

Pfarrkurat P. Johannes zum 4. Sonntag im Jahreskreis

Lesejahr A

Liebe Mitchristen!

 

Die Bibeltexte zu diesem Sonntag

 

Von diesem Sonntag an hören wir Ausschnitte aus der Bergpredigt. Diese erste der fünf Reden Jesu im Matthäusevangelium hat eine außergewöhnliche Bedeutung...

... weit über das Christentum hinaus. Auch der Hindu Mahatma Gandhi war von den Worten Jesu in dieser Rede begeistert, und hat sie auch persönlich vorbildlich gelebt.

 

Matthäus ist es ein besonderes Anliegen, Jesus als den neuen Mose darzustellen. Schon die Kindheitserzählungen weisen darauf hin – so die Parallele des Kindermordes in Betlehem auf Anordnung des Königs Herodes, wo Jesus gerettet wird, zu dem Befehl des Pharao einst in Ägypten, alle hebräischen neugeborenen Knaben töten zu lassen, wo Mose gerettet worden ist. Auch die Flucht nach Ägypten ist ein Hinweis mit dem Erfüllungszitat „Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.“ (Mt 2,15)

 

Die Bergpredigt beginnt damit, dass Jesus auf einen Berg steigt. Mose hat einst das Gesetz auf dem Berg Sinai erhalten. Jesus betont, dass von diesem Gesetz nicht einmal der kleinste Buchstabe aufgehoben wird. Ab 5,17 setzt er sich aber mit diesem Gesetz auseinander und will bewusst machen, dass es nicht um den Buchstaben, sondern um den Sinn dieses Gesetzes geht. Das tut er jeweils mit den Worten: „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist…“, „Ich aber sage euch…“, beispielsweise: „Schwört überhaupt nicht…“, oder „Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.“ Die Überzeugung, dass es um den Sinn der Gebote und nicht um den Buchstaben geht, zeigt sich später auch darin, wie Jesus den Sabbat versteht, an dem ja nicht gearbeitet werden darf. Gerade am Sabbat werden durch ihn viele Menschen geheilt, was die Gesetzeslehrer besonders verärgert. „Er bricht den Sabbat!“ „Er verstößt gegen das Gesetz!“

 

Höhepunkt der Bergpredigt ist wohl die GOLDENE REGEL: „Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen!“ (7,12). Der Abschluss der Rede betont dann, dass die Menschen betroffen sind, weil Jesus mit Vollmacht lehrt, nicht wie die Schriftgelehrten.

 

An diesem 4. Sonntag im Jahreskreis hören wir die Einleitung mit den Seligpreisungen. Diese werden auch immer zu Allerheiligen verlesen und sind eine radikale Gegenposition zu den in der Gesellschaft üblichen „Seligpreisungen“, wo es um Durchsetzungsvermögen, Verteidigung von Machtpositionen und Maximierung des Wohlstandes geht. Für Jesus dagegen sind „Armut“, „Gewaltfreiheit“, Fähigkeit zu Trauer, aber auch die Bereitschaft, gegen den Strom zu schwimmen und damit Verfolgung in Kauf zu nehmen, entscheidend für die christliche Grundhaltung.

 

Jesus hat die Seligpreisungen selbst vorbildlich gelebt und auch immer wieder entsprechend gelehrt. Höhepunkt dieser Grundhaltung ist wohl die Fußwaschung beim letzten Abendmahl, aber auch, dass er ein Kind in die Arme nimmt und sagt: „Wer so klein sein kann wie dieses Kind, ist im Himmelreich der Größte.“ Ebenso: „Wer der erste sein will, soll der Diener aller sein!“ Diese Worte Jesu sind eine gewaltige Herausforderung, und sie werden auch innerhalb der Kirche oft nur halbherzig gelebt. Sie sind aber Kernaussagen der Botschaft Jesu.


Der Text wird auch im PDF-Format angeboten, mit der Bitte, ihn auszudrucken und an die Nächsten und Näheren weiterzugeben, die kein Internet haben.

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