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Inhalt:

Pfarrer P. Johannes zum 22. Sonntag im Jahreskreis

Lesejahr C

Liebe Mitchristen!

Bibeltexte an diesem Sonntag

 

Im Lukasevangelium ist besonders oft vom Essen die Rede: Entweder ist Jesus selbst eingeladen, vor allem bei Pharisäern, aber auch bei Sündern, oder er lädt sich selbst ein, beispielsweise bei Zachäus.

Er ist auch der Einladende: Bei den großen Speisungen, beim letzten Abendmahl sowie bei den Emmausjüngern, denen er das Brot bricht.

 

Auch in seinen Gleichnissen ist vom Essen die Rede: Bei der Einladung zum Gastmahl, dem die Eingeladenen nicht folgen, und beim Mahl, das der barmherzige Vater für seinen verlorenen Sohn bereitet.

 

An diesem 22. Sonntag im Jahreskreis folgt Jesus der Einladung eines Pharisäers, und er merkt genau, dass man ihn beobachtet. Es geht um die Etikette, um das richtige Verhalten. Jesus dreht aber den Spieß um: Hier ist etwas gang und gäbe, was dem völlig widerspricht, wofür bei ihm das Mahl ein Bild ist, nämlich für die Liebe, mit der Gott alle umfängt: Wenn Gott der Einladende ist, dann sind Rollenspiele undenkbar. Da gibt es nicht Vornehmere und weniger Vornehme, im Gegenteil, die Ersten werden die Letzten und die Letzten die Ersten sein. Wer der Größte sein will, hat seinen Lohn schon empfangen. Die Armen, die Behinderten, die Schwächsten sollen die besten Plätze bekommen, und wenn man ein Mahl gibt, soll man gerade sie die Würde, die sie vor Gott haben, spüren lassen.

 

Wenn jemand nur diese begrenzte Welt sieht, muss er auf seine Position, auf seine Stellung innerhalb der Gesellschaft bedacht sein. Ist man aber zum österlichen Blick bereit, dann weitet sich der Horizont und man wird fähig, die Würde des Menschen unabhängig von seiner Stellung zu sehen. Dann gibt es kein oben und unten mehr. „Je größer du bist, desto mehr bescheide dich!“, heißt es in der heutigen ersten Lesung aus dem Buch Jesus Sirach. Je hochmütiger man wird, desto mehr verengt sich der Horizont, und desto mehr wird man blind für die größeren Zusammenhänge, so könnte man aus diesem Text herauslesen.

 

Sehr deutlich formuliert es Maria, die Mutter Jesu, im Magnifikat, als sie zu Elisabet auf Besuch kommt: Gott hat auf seine niedrige Magd geschaut. „Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!“ Wer sich selbst groß macht, den kann Gott nicht groß machen, und wer unbedingt seine Pläne verwirklichen will, hindert Gott daran, ihn für sein wunderbares Heilswirken in den Dienst zu nehmen.

 

Der Text wird auch im PDF-Format angeboten, mit der Bitte, ihn auszudrucken und an die Nächsten und Näheren weiterzugeben, die kein Internet haben.

 

 

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