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Pfarrer P. Johannes zum 21. Sonntag im Jahreskreis

Lesejahr B

Liebe Mitchristen!

 

Bibeltexte an diesem Sonntag

 

Jesus verwendet in der eucharistischen Rede verschiedene Bilder, um die gleiche Aussage in verschiedenen Aspekten sehen zu lassen.

Auch das entscheidende Tun bezeichnet er verschieden, nämlich einerseits mit „kommen“, dann mit „glauben“ und schließlich mit „essen“ und „trinken“.

Vergessen wir nicht, dass auch wir oft etwas im übertragenen Sinn sagen und damit verdeutlichen, was wir meinen. Es geht mir beispielsweise „ein Licht auf“, oder „ich bin am Wasser aufgewachsen“, weil ich schnell gerührt bin, oder ich „finde“ einen Menschen „hartherzig“.

Jesus verwendet viele Bilder, um das Unsagbare zu sagen und – wie wir im heutigen Evangelium feststellen – haben die Leute sehr gut verstanden, was er meinte, und gerade deshalb empfinden sie seine Rede als unerträglich.

 

Dabei kreist Jesus um die verschiedenen Bilder, die er verwendet, und er wiederholt sich oft. Es begann mit der Speisung der vielen und um die Forderung, die Speise zu suchen, die für das ewige Leben bleibt. Die Rede kommt dann auf das Manna, das die Väter gegessen haben und doch gestorben sind. Dann bezeichnet er sich selbst als das Brot des Lebens, das vom Himmel gekommen ist. Dies ist also die Speise für das ewige Leben.

 

Die Rede spitzt sich aber zu, als Jesus dieses wahre Brot des Lebens sein Fleisch nennt, das er hingibt für das Leben der Welt (Joh 6,51). Damit weist er ganz deutlich auf seinen Kreuzestod hin – und die Reaktion der Zuhörer ist ähnlich wie die des Petrus nach der ersten Leidensweissagung: „Das ist unerträglich, das darf nicht geschehen. Das geht zu weit.“

 

Jesus verschärft dann seine Aussage: „Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch“ (6,53).

 

Schließlich klingt das Geheimnis der Dreifaltigkeit an, wie es der Herr in verschiedenen Variationen immer wieder anspricht: „Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben“ (6,57).

Diese innigste Beziehungswirklichkeit, die unmittelbar mit Tod und Auferstehung Jesu verbunden ist und die gemäß Johannesevangelium das Wesen des Glaubens ist, ist für die Zuhörer nicht auszuhalten. Tatsächlich hat es so etwas wie das Ende einer ersten Begeisterung für Jesus gegeben, eine Welle der Distanzierung von Jesus.

 

„Wollt auch ihr gehen?” ist eine erst recht unerwartete Frage des Herrn. Jesus nimmt von seiner Rede nichts zurück. Oberflächliche Anhängerschaft lehnt er ab. Entweder die Botschaft wird in ihrer Radikalität angenommen, dann eröffnet sich ein ganz neues Leben, das über den Tod hinaus in die Vollendung führt, oder es ist besser, sich von dieser neuen Offenbarung rechtzeitig zu verabschieden. Eine Halbheit ist schlimmer als das Aufgeben einer vorläufig aussichtslosen Suche nach der wahren Erfüllung. Das Wort der Offenbarung des Johannes im Brief an die Gemeinde von Laodizea ist herauszuhören: „.... Weil du aber lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund ausspeien“ (Offb 3,16).

 

Die Worte Jesu entsprechen nicht dem Denken der irdischen Welt. Sie „sind Geist und sind Leben“ (Joh 6,63). Das spricht dann auch Petrus an: „Du hast Worte des ewigen Lebens.“

 

Der Text wird auch im PDF-Format angeboten, mit der Bitte, ihn auszudrucken und an die Nächsten und Näheren weiterzugeben, die kein Internet haben.

 

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