Ein besonderes Ereignis war eine GEBURTSTAGS-FEIER am 31. Jän. d.J. im Pfarrheim Wilhering. Zwei Syrer hatten dazu eingeladen, einer feierte seinen 21. und der andere seinen 20. Geburtstag.
Für Flüchtlinge ist es ganz wichtig, unsere Sprache zu verstehen und zu sprechen, wobei natürlich bei vielen Ausdrücken und Wörtern immer ein Erklärungsbedarf besteht. Schon deshalb ist ein Aufeinander-Zugehen wesentlich, besonders aber von unserer Seite.
Von den 8 Asylberechtigten verließen 2 Personen relativ schnell Wilhering und übersiedelten nach Wien, vorerst in eine Wohngemeinschaft, weil dort schon Verwandte bzw. gut Bekannte wohnen.
Wohnungssuche
Diese gestaltete sich äußerst schwierig, vorwiegend über das Internet, zumeist war aber die Miete zu hoch, über Makler schied das Vorhaben aus wegen der Maklerprovisionen von 1 bis 3 Monatsmieten und dafür war kein Geld vorhanden, Privatvermieter boten manchmal desolate oder sehr abgelegene Unterkünfte an, Mietverträge waren teilweise gespickt mit Klauseln nur zu Ungunsten des Mieters und dergleichen mehr. Eine Durchsicht war immer nötig.
Ausblick
Am 17. Aug. d.J. wurden die letzten beiden Syrer, die noch keinen Asylbescheid haben, von der Caritas in eine neue Caritas-Wohnstätte nach Linz am Bindermichl umgesiedelt.
Seit Mitte April d.J. begann in genannter Unterkunft für die dort untergebrachten Syrer eine sehr „bewegte“, zum Teil auch eine sehr turbulente Zeit. In den vorstehenden Abschnitten und auch in der letzten Ausgabe des Pfarrblattes Nr. 153 Juni/Juli 2016 wurde in dem Bericht vom 8.6. von Ägid Lang darüber teilweise berichtet.
Nur zur Erinnerung:
Ein Fest des Dankens und Kennenlernens im Pfarrheim Wilhering
Ein Bericht von Ägid Lang, private Bezugsperson zu den Asylwerbern im Stift Wilhering seit deren Ankunft im April 2015
Wilhering, 13.11.2016
Schon viele verschiedene Feste und Feierlichkeiten wurden in „unserem“ Pfarrheim abgehalten. Ein solches, wie heuer am 30. September hatte aber noch nie stattgefunden. Es war sozusagen ein internationales, denn als Veranstalter fungierten Syrer und Afghanen im Zusammenwirken mit einigen Personen aus der Pfarre und dem örtlichen Caritasbüro als Unterstützer in der Organisation.