Wie aus den Gebührenrechnungen bekannt, hat jedes Grab eine Bezeichnung. Aus historischen Gründen hatten wir einen Alten und einen Neuen Friedhof. Der neue wurde 1974 unter P. Gottfried errichtet und (wie das Bild zeigt) von Abt Gabriel eingeweiht. Aus der bestehenden Westwand im Hauptwegbereich wurde nur ein Durchgang ausgebrochen. Die restliche Wand blieb stehen, die Zählung der neuen Gräber wurde folgerichtig mit 1 begonnen.
Die Marktgemeinde Wilhering in alten und neuen Ansichten
25 Jahre Pfarrcafe'
Die Ausstellung wurde am Sonntag, 5. Juni 2016, um 9:30 Uhr im Pfarrheim Wilhering eröffnet. Gefeiert wurde auch 25 Jahre Pfarrcafe'!
Die Schau läuft bis 11.September 2016. Geöffnet: an den Sonntagen 12.06., 19.06., 26.06., 17.07., 07.08., 11.09. (letzter Ausstellungstag) jeweils von 9.30 -11.30 Uhr; sonst nach telefonischer Vereinbarung: 07226/3481 bzw. 07226/2311-14.
Neuer Linzer Bischof in "Presse"-Interview 07.01.2016
Die Flüchtlingskrise versteht Scheuer u.a. als Chance zu einer Rückbesinnung auf die eigenen christlichen Wurzeln. So mache er etwa bei Pfarren die Erfahrung, "dass das Engagement für Flüchtlinge zum einen mit einem hohen sozialen Impetus verbunden ist, zum anderen mit der Rückfrage: Wer bin ich eigentlich als Christ?" einhergeht. Zugleich stelle der steigende Anteil an Muslimen die Gesellschaft vor die Herausforderung, eine "neue kulturelle Synthese auf der Basis der Menschenrechte und der Demokratie" zu finden, da das französische Prinzip einer reinen Laizität augenscheinlich nicht funktioniere. Es brauche dagegen eine "aktive Rolle der Religionsgemeinschaften", betonte Scheuer.
Rückblick 2015: Juni bis Advent
Eine erste Vorstellung der 10 Asylwerber erfolgte im Juni anlässlich eines Pfarrcafés. Dabei wurden über schon bestehende Kontakte weitere geknüpft und der Weg Richtung „Integration“ in Wilhering war geöffnet. (siehe Pfarrblatt Nr.148 Juni/Juli 2015.)
Gerne hatten sie, auch im Juni, an der Gestaltung des Aussenbereiches direkt neben der Unterkunft unter Beistellung von Werkzeugen und Material mitgeholfen, wie z.B. bei der Errichtung einer prov. Stiege.
Da schon von Anbeginn Menschen aus der Pfarre auf die Asylwerber zugegangen waren, konnte sehr rasch mehrfach ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden, wodurch sich in der Folge nette Freundschaften entwickelt hatten, was auch zu Gegenbesuchen dieser sehr aufgeschlossenen "Burschen" geführt hatte.
Sie selbst haben dann zu „Grillabenden“ eingeladen oder zu einem „feierlichen Abendessen“ anlässlich des Fastenmonats Ramadan, den alle neun Muslime gemäß ihrem Glauben strikt eingehalten haben.
Weitere Aktivitäten folgten, manchmal auch im Beisein von Familien aus Schönering, so im Herbst ein Besuch des Kletterparks in Kirchschlag oder ein Ausflug an den Attersee mit einer Wanderung durch die Burggrabenklamm zu einer Almhütte, wo typisch österreichische Gerichte und Getränke (alle alkoholfrei) kredenzt wurden. (Siehe Pfarrblatt Nov./Dez. 2015—Nr. 151)
Besonders intensiv erfolgten Einladungen und auch die Teilnahme an Veranstaltungen in der Advent– und Weihnachtszeit, wo den Asylwerbern Gelegenheit geboten wurde, Verschiedenes über diese Zeit mit ihren Gebräuchen, ihren Inhalten kultureller und religiöser Art zu erfahren, damit bei den ausländischen Gästen (so bezeichnen sich die Asylwerber häufig selbst) Verständnis für unsere Lebensweise entstehen kann.