Fackelzug zum Gedenken und für den Frieden
In ihrer Festrede unterstrich Dr. Christine Haiden (Kolumnistin der Oberösterreichischen Nachrichten und ehemalige Chefredakteurin der Welt der Frau), wie viel jede und jeder Einzelne zum Frieden beitragen kann. Im Grunde seines Wesens sehne sich der Mensch nach Zugehörigkeit, Güte, Wertschätzung, Zärtlichkeit und Geborgenheit. Waffen, Tod und Leid seien keine Antwort auf diese Bedürfnisse. Wo sie erfüllt werden, werde dem Krieg der Nährboden entzogen.
Bürgermeister André Reichardt und Kameradschaftsbundobmann Georg Englmayr riefen dazu auf, den Frieden zu bewahren und die Opfer der beiden Weltkriege niemals zu vergessen. Denn hinter jedem Namen stehen Mütter, Väter, Geschwister und Kinder, die einen geliebten Menschen verloren haben.
Mit einem Segensgebet von Pfarrer Matthias Bukovics und dem Lied „Hoamatland“ fand die ergreifende Feier ihren würdigen Abschluss.