Valentino Dax war zwei Monate mit dem Rad entlang der Seidenstraße unterwegs
Eine Zusammenfassung seines Berichtes deckt sich mit einer Reportage in den OÖ. Nachrichten, die sehr gut einige Gesamteindrücke wiedergibt:
„1200 Kilometer legte der Timelkam Valentino Dax mit dem Rad entlang der Seidenstraße vor allem im Iran zurück.
„Am Anfang habe ich ein bisserl Bammel gehabt“, gesteht Valentino Dax, dass er vor Antritt seiner Radreise entlang der Seidenstraße nicht recht wusste, wie sicher es für ihn im „Schurkenstaat“ (US-Diktion) Iran tatsächlich sein würde. Der Timelkamer Wildbiologe kehrt nach zwei Monaten positiv überrascht zurück. „Die Leute sind extrem freundlich, aufgeschlossen und modern, das habe ich nicht erwartet“, berichtet der 29-Jährige im OÖN-Gespräch.
Nach seinem Studium machte sich der Abenteuerreisende auf, um mit dem Rad durch den Iran, Turkmenistan und Usbekistan zu reisen – in Summe saß er 1200 Kilometer im Sattel seines Mountainbikes. Probleme hat es eigentlich nur einmal gegeben, weil es der Polizei nicht gefallen hat, dass der Österreicher im Halbdunkel mit dem Rad unterwegs war. Doch auch das hat sich in Wohlgefallen aufgelöst: Die Polizei eskortierte den Radler mit Blaulicht ins nächste Dorf.
Überwältigt war Dax nicht nur von den Sehenswürdigkeiten, sondern vor allem von der Gastfreundschaft. „An manchen Tagen bin ich keine fünf Kilometer weit gekommen, weil ich immer eingeladen worden bin“, erzählt Valentino. Auch auf der Fahrt durch die Wüste wurde er immer wieder von Autofahrern mit eiskaltem Wasser und süßen Früchten versorgt“.“
Einige Fotos im Anhang können die Stimmung dieser Abenteuerreise ebenfalls ein klein wenig einfangen.
Erasmus Grünbacher