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Männertag in Timelkam

Am Freitag, 21.4.2017 fand der Männertag (heuer ein Männerabend) der Katholischen Männerbewegung statt. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst mit Pfarrer Josef Kramar referierte Friedrich Kaltenböck über das Leben von Männern im Alter.

 

Das Referat beschäftigte sich mit Männern in ihrem letzten Lebensabschnitt. Werte, die ein Männerleben prägen, werden in Frage gestellt. Ein erstes kritisches Lebensereignis stellt der Austritt aus dem Beruf dar. Gerade dieser Lebensabschnitt stellt für die männliche Identität eine besondere Herausforderung dar.

 

Mit diesem Ereignis ist nicht nur der Verlust von öffentlichem Status, gesellschaftlicher Anerkennung und der Rolle des Haupternährers in der Familie verbunden, sehr häufig gehen damit auch viele Beziehungen verloren, wenn sich beispielsweise herausstellt, dass der Freund doch nur ein Arbeitskollege war. Soziale Beziehungen, die dieses Ereignis überdauern, waren meist von den Frauen geknüpft. So finden sich viele Männer in reduzierten sozialen Netzwerken, die meist weiblich dominiert sind, wieder.

 

Die körperliche Gebrechlichkeit und die nachlassende Leistungsfähigkeit beeinträchtigen das männliche Ideal der Unabhängigkeit und Selbständigkeit und führen Männer in das Erleben der Abhängigkeit. Schließlich drängt sich aufgrund der mit der Todesnähe verbundenen Erfahrung der Endlichkeit die Frage der Lebensbilanz verbunden mit der Frage nach dem Sinn des Lebens in den Vordergrund. Die männlichen Suizidraten, die gerade in diesem Lebensabschnitt einen Höhepunkt erreichen, weisen darauf hin, dass das Alter für Männer ein herausfordernder Lebensabschnitt ist.

 

Und doch gelingt es nicht wenigen Männern, sich diesen Herausforderungen zu stellen und ein gutes Leben bis zuletzt zu leben.

 

5 Dinge, die Sterbende am meisten am Ende ihres Lebens bereuen:

  • Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben.
  • Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet
  • Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken.
  • Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freunden in Kontakt geblieben.
  • Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein.

Diese Punkte hat eine Palliativpflegerin während einer 8-jährigen Befragung bei Sterbenden herausgefunden.

 

Klaus Hochedlinger

Fotos: Klaus Hochedlinger

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