Chor St. Josef gestaltet wieder Maiandacht in Puchheim
So begleitete auch heuer wieder eine Gruppe des Timelkamer Chores die Maiandacht mit Marienliedern unter Chorleiter Gerhard Lugstein.
Die gute Akustik der Kirche unterstreicht die Qualität des Chorgesanges und die vor einigen Jahren generalrenovierte Kirche gibt einen äußerst würdigen Rahmen, sodass, ebenfalls schon traditionsgemäß, der Besuch der Maiandachten in Maria Puchheim immer sehr gut ist.
Die Chorsängerinnen und Chorsänger erhielten spontanen Applaus und wurden gleich wieder für nächstes Jahr zur Gestaltung einer Maiandacht eingeladen.
Geschichte der Basilika Maria Puchheim (Kurzfassung, Quelle: Wikipedia):
Eine Schlosskirche, die dem hl. Georg geweiht war, wurde erstmals in einer Stiftungsurkunde aus dem Jahr 1242 erwähnt. Bei einer Brandkatastrophe im Jahr 1585 brannte diese mit der Feste Puchheim ab. Anschließend wurde das Schloss Puchheim mit einer Schlosskirche errichtet. Im Jahre 1870 wurde ein Gnadenbild der Mutter von der immerwährenden Hilfe in der Georgskirche aufgestellt und dadurch wurde Puchheim ein Wallfahrtsort. Der neue Wallfahrtsort hatte eine große Ausstrahlung, so dass die St.-Georgs-Schlosskirche bald zu klein war und man baute daher westseitig des Schlosses eine fünfschiffige Wallfahrtskirche dazu.
Unter Rektor Pater Matthias Paprian wurde nach Plänen des Architekten Richard Jordan die neue Wallfahrtskirche errichtet. Der Spatenstich für die Wallfahrtskirche fand am 24. Feb. 1886 statt, die feierliche Grundsteinlegung am 27. Juni 1886 und die Konsekration am 5. August 1890. Die Innenausgestaltung und Einrichtung dauerten jedoch noch bis August 1896 an.
Im Jahr 1951 wurde die Kirche zur „Basilika minor“ erhoben und ist seit der Pfarrerrichtung „Maria Puchheim“ am 1. Februar 1968 auch eine Pfarrkirche.
Bericht und Fotos: Erasmus Grünbacher