Familienfasttag der kfb und des Eine Welt Kreises
„Gemeinsam für eine Zukunft aus eigener Hand“
ließ uns dieses Jahr nach Guatemala blicken, wo Maya-Frauen in Zusammenarbeit mit der kfb-Partner*innenorganisation AMOIXQUIC unterwegs zu einem guten Leben für sich und ihre Familien sind, indem sie vielfältige Pflanzensorten anbauen und auf Pestizide zugunsten der eigenen Gesundheit verzichten.
Sie lernen, aus Naturstoffen Dünger und Naturseife herzustellen und können so ihre Familien ernähren und sogar ein bisschen Geld für die Schulbildung der Kinder zur Seite legen.
Im Kirchenraum hinten steht während der gesamten Fastenzeit ein Plakatständer und ein Tischchen mit Informationen sowie einer Spendenbox, damit wir die Mayafrauen und die anderen von der kfb betreuten Projekte tatkräftig unterstützen können.
Dieses Gebet sprachen wir am Ende der Wort-Gottes-Feiern gemeinsam:
Gott, barmherzig und gut,
Gott, unser Gott, wir teilen Leben, Zeit und Raum, teilen Fähigkeiten und Talente,
teilen Aufgaben und Ressourcen, teilen Gefühle, Gedanken, Angst und Trauer,
teilen Lebenswelten und Lebenssituationen von Frauen,
teilen Gemeinschaft von Frauen hier und in den Ländern des Südens.
Und Du, guter Gott, bist mitten unter uns.
Du hältst und bewegst uns. Du trägst uns und gehst mit uns.
Du sendest uns und begleitest unser Tun.
Du bist unsere Mitte und unsere Kraft. Dafür loben wir dich und danken dir. Amen.
Musikalisch wurden die Gottesdienste von Angelika an der Gitarre und Fuad an der Oud bereichert.
Von 9 bis 11 Uhr wurden vor dem Pfarrheim vom Eine-Welt-Kreis Suppen im Glas zum Mitnehmen ausgegeben. Dies fand so starken Anklang, dass die Suppen restlos ausverkauft waren.
Vielen Dank für jede gegebene Spende!
Bericht: Ottilie Eder
Fotos: Eras Grünbacher