Sommer - Zeit zum Träumen
Ich wage den Traum,
einen Gott zu haben.
Ich träume von einem,
der meinem Leben Weite gibt
und Raum, den ich durchwandern kann
ohne Angst und voll Vertrauen.
Ich träume von einem,
der mich hält und führt,
auch wenn ich seine Hand
nicht immer spüre.
Ich träume davon,
das er ein gutes Ende für mich hat,
auch wenn ich vor den Scherben
meines Lebens sitze.
Ich träume davon,
dass einer stärker ist
als meine Ohnmacht.
Ich träume davon,
dass einer mich liebt
in meiner Verletzlichkeit
und meiner Schuld.
Ich träume von einem,
der meinem Leben Weite gibt.
Ich wage den Traum,
einen Gott zu haben,
und getraue mich,
diesen Traum zu leben.
Foto u. Text: Burghard Ebenhöh