Am Sonntag, den 14. Mai begegneten wir wieder unseren Schwestern und Brüdern aus der evangelischen Gemeinde in Steyr.Wir feierten miteinander Gottesdienst und tauschten uns beim anschließenden Beisammensein im Pfarrsaal aus. Danke für diese Gemeinschaft, die das Verbindende über das (noch) Trennende stellt.
Unser Kreuzweg an der Gmainstraße endet mit der Station "Auferstehung". Zu sehen ist Christus, der eine große Schar zur Erlösung führt und erinnert an den Text aus dem bekannten Osterlied: "Der Sieger führt die Scharen" Auch die Gedanken im Ennsleitner Kreuzwegheft geben dem Ausdruck.
Beim letzten Mahl mit seinen Jüngern fasste Jesus sein Leben zusammen, indem er das Brot teilte. Ganz geteilt hat er sein Leben am Krarfreitag am Kreuz. Am Ostersonntag Morgen hat er dann sein Leben allen mit-geteilt.
Ungewöhnlich ist die Darstellung von Gott Vater auf der Dreifaltigkeitssäule in Pulkau (NÖ). Nicht - wie oft üblich - präsentiert ein erhabener, ungerührter Gott seinen Sohn am Kreuz. Vielmehr hält er Jesu in seinem Schoß - wie sonst Maria in der Darstellung der PIETÁ.
Diese Darstellung Gottes kann uns gerade zur Fastenzeit ein Impuls sein, uns an unseren Glauben an Gott, den Barmherzigen zu erinnern!
Jesus wird bejubelt. Aber Jesus stoßt auch vor den Kopf. Wer A sagt und ihm zujubelt, ist gerufen, auch B zu sagen und seinem Programm zu folgen. Dass er auf einem Esel reitet ist ein Zeichen dafür, dass sein Programm heißt: Frieden stiften. Aber sein Weg dazu ist ein anderer als der der Eskalation und der Waffen. Wer A sagt und ihm zujubelt, ist auch gerufen B zu sagen und SEINEM Weg zum Frieden zu folgen.
Für die Adventgottesdienste haben wir uns für heuer das aktuelle Thema "FRIEDEN" gewählt. In jedem Gottesdienst beten wir gemeinsam das Friedensgebet aus dem Europakloster Gut Aich. Sie können dieses Gebet auch hier lesen und hertunterladen und sich so auch zuhause unserem Gebet anschließen.
Wie jedes Jahr war auch heuer beim Pfarrgottesdienst am Faschingssonntag eine Faschingspredit von Pfarrleiterin Angelika Paulitsch zu hören. Besonders heuer: Der Text von Frau Paulitsch wurde diesem gesungen - gemeinsam mit Annemarie Ebenhöh und Christoph Tomani.