Karfreitag
In den großen Fürbitten wollen wir all das vor Gott hintragen, woran die Welt leidet und woran wir selber leiden:
Lasst uns beten in unserer weltweiten Krisensituation durch das Coronavirus: für alle Menschen, die in diesen Wochen schwer erkrankt sind; für alle, die in Angst leben und füreinander Sorge tragen; für alle, die sich in Medizin und in Pflege um kranke Menschen kümmern; für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmittel suchen, für alle, die Entscheidungen treffen müssen und für alle, die im Einsatz sind für die Gesellschaft in den verschiedenen Berufen, aber auch für die vielen, die der Tod aus dem Leben gerissen hat.
Lasset uns beten für alle Suchenden und Irrenden, für alle, die mit großen Schwierigkeiten kämpfen; für alle, die den Glauben an Menschen und den Glauben an Gott verloren haben; für alle Gescheiterten und von schweren Schicksalsschlägen Getroffenen; für alle Gefangenen in Garsten; für alle, die die Wahrheit suchen, aber nicht finden können und für alle, die die Suche nach Gott aufgegeben haben.
Lasset uns beten für alle Menschen, die in Not sind, hier in unserem Land und überall auf der Welt; für die Menschen in Syrien, in Afghanistan, in der Ukraine, im Jemen, in Nigeria ...; für alle, die wegen ihres Glaubens und ihrer Überzeugung verfolgt und getötet werden; für die Opfer der Kriege, Selbstmordanschläge und Terrorakte; für alle, die von Umweltkatastrophen heimgesucht wurden; für alle, die an Hunger leiden und für alle, die verhungern müssen, für die Asylanten und Flüchtlinge in den unmenschlichen Lagern in Griechenland, für die Arbeitslosen und alle, die am Rande der Gesellschaft leben müssen.