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Inhalt:

Martinsfest am 10.11.2017

Vom Herrn ließ sich der heilige Martin ergreifen und in seiner Liebe wusste er sich geborgen.

 

Fortsetzung von diesem Martinfest bitte "mehr" oder bei Überschrift klicken

 

 

 

Heiliger Martin

 

Martin wurde als Sohn eines römischen Soldaten in Pannonien, dem heutigen Ungarn 316 geboren.

Zunächst wurde der Jüngling im Alter von 15 Jahren dem Willen seines Vaters folgend Soldat. Er gehörte der gallischen Armee an und erfüllte dort tüchtig und treu seine Pflicht, ohne jedoch innerlich großen Gefallen am Soldatenleben zu finden. Durch seine Tapferkeit und seine Zuverlässigkeit wurde er jedoch schon bald zum Offizier ernannt.

Als Martin eines Wintertages ein Truppenlager in der Nähe von Amiens aufsuchen wollte, sprach ihn am Stadttor ein alter Bettler um Almosen an. Martin jedoch konnte ihm nicht helfen, da er weder Nahrung noch Geld mit sich führte. Da kam ihm die Idee, seinen Soldatenmantel mit dem Schwert in zwei Hälften zu schneiden und dem frierenden armen Mann eine Hälfte zu überlassen.

Der Legende nach erschien Martin in der folgenden Nacht Jesus im Traum, gewandet in der verschenkten Mantelhälfte. Diese Erscheinung brachte den Offizier endgültig dazu, seine militärische Karriere aufzugeben und sich taufen zu lassen.

Um 360 rief Hilarius, der inzwischen Bischof von Poitiers geworden war, seinen einstigen Schüler dorthin zurück. Martin ließ sich in einer Zelle im nahe gelegenen Ligugé nieder und begründete damit das erste Kloster Galliens. Rund zehn Jahre später wurde er zum Bischof von Tours ernannt.

Martin starb auf einer Seelsorgereise am 8. November 397.

Brauchtum:

 

Die traditionellen Martinszüge mit dem Reitersoldaten und den Laternen finden bis heute Zulauf bei Jung und Alt. Früher war die fette Martinsgans das letzte reichhaltige Mahl vor der adventlichen Fastenzeit.

 

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