Mittwoch 23. August 2017

Maria Bründl Kapelle

Kapelle und Heilwasserquelle

Um 1650 verletzte sich der St. Oswalder Holzhacker Loischer bei der Arbeit im Echsenholz; er wusch sich die stark blutende Beinwunde an der Quelle aus und fand rasche Heilung.

Ein anderer Oswalder wurde von der Wassersucht geheilt und stiftete zum Auffangen des Wassers den Steintrog, der hinten unter dem Altar noch sichtbar ist. Um 1660 ließ eine geheilte Färberin aus Freistadt ein Marterl zu Ehren der Gottesmutter errichten. Ein Zechpropst aus St. Oswald stiftete zum Dank für die Heilung seines Sohnes, der vier Jahre an Fraisen litt, den Opferstock beim Altar.

Um 1690 errichtete die Herrschaft Weinberg aus den Opfergeldern die heutige Kapelle. 1696 befand sich sogar eine Orgel in der Kapelle. 1680 wurde das erste Badehaus gebaut. Mit dem Badebetrieb wuchs auch die Zahl der Wallfahrer nach Maria Bründl. Als Augenbründl weit bekannt, wurde es außerdem gern von Gichtleidenden aufgesucht.

 

Heilwasserkapelle!


Da sich die heilende Wirkung des Bründlwassers auch weit über unsere Grenzen herumsprach, war der Wassertourismus nicht mehr aufzuhalten.

Viele Kapellenbesucher die an diesem Ort innehielten, wurden in ihrer Andacht gestört, denn das Heilwasser musste in der Maria Bründl Kapelle entnommen werden.

So entschlossen sich einige St. Oswalder im Jahre 2003 eine Heilwasser - Kapelle zu errichten. Zu Pfingsten 2003 floß das Maria Bründl Wasser bereits am neuen Ort.

Nun war die Kapelle wieder ein Ort der Stille und Andacht.

Durch das Steinrelief unserer Maria-Bründl-Madonna und die Weihe am 15. August 2003, zum Fest Maria Himmelfahrt, bei der Marienfeier wurde der Neubau zu einer Kapelle.
Unsere große 313 Jahre alte Maria Bründl Kapelle bekam also 2003, im Jahr der Bibel und des Rosenkranzes, eine kleine, junge Schwester.

 

 

 

Anfahrt Kapelle Maria Bründl

 

 

Messen in der Kapelle Maria Bründl

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