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Pfarrgemeinde St. Marienkirchen an der Polsenz
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Inhalt:

Fest Johannes der Täufer

Taufe Jesu

Am 24. Juni begeht die katholische Kirche den Johannistag als Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers.

Das Datum seines Gedenktages wurde vom liturgischen Datum der Geburt Jesu her errechnet: drei Monate nach Mariä Verkündigung und sechs Monate vor Weihnachten. So ergab sich der 24. Juni. Als längster Tag des Jahres wurde er schon zu keltischen Zeiten als Tag des Sieges der Sonne und des Lichtes über Dunkelheit und Tod gefeiert.

 

Johannes war nach dem Lukasevangelium (1, 5 -25) der Sohn der Elisabeth und des Zacharias; er wurde- der Überlieferung nach - ein halbes Jahr vor Jesus geboren. (Der schon alte und kinderlose Priester Zacharias erhielt im Tempel die Verheißung, dass ihm ein Sohn geboren werde. Zacharias zweifelte, bat um ein Zeichen und wurde vom Engel mit Stummheit geschlagen. Die dann tatsächlich in hohem Alter schwanger gewordene Elisabeth, nach der Geburt über die Namensgebung befragt, hatte die Eingebung, dass der Knabe entgegen der Familientradition Johannes heißen sollte. Gleichzeitig schrieb Zacharias diesen Namen auf eine Wachstafel und erhielt seine Sprache zurück).

 

Als Erwachsener ging Johannes in die Wüste. Dort trat er ca. 28 n. Chr. öffentlich als Bußprediger auf. Er lebte als Asket "trug ein Gewand aus Kamelhaaren,  einen ledernen Gürtel um die Hüften und aß Heuschrecken und wilden Honig". Er verkündete am Jordan das Kommen des ersehnten Messias und taufte zur Vorbereitung darauf mit Wasser. Dabei versammelte er eine große Schar von Anhängern um sich.


Johannes taufte Jesus im Jordan und erkannte die besondere Sendung Jesu und seine Göttlichkeit, die zum ersten Mal öffentlich offenbar wurde, als eine Stimme aus dem Himmel kam zu hören war: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen." (Lukasevangelium 3, 22).

 

Herodes Antipas ließ Johannes gefangen nehmen, weil dieser ihm die unrechtmäßige Verbindung mit seiner Schwägerin Herodias öffentlich vorgehalten hatte. Herodias stiftete ihre Tochter Salome an, von ihrem Stiefvater Herodes, der von ihrem Tanz begeistert war, Johannes' Haupt zu fordern. Also wurde Johannes enthauptet und Salome brachte ihrer Mutter den Kopf auf einer Schale. Nach der Legende begruben Andreas und Johannes den Leichnam in Samaria.

 

Die christlichen Kirchen sehen in Johannes den letzten großen Propheten  und "Vorläufer" von Jesus. Entspechend der Botschaft des Propheten Maleachi wonach Gott einen "Boten" schicken wird, der mit seiner Botschaft zur Umkehr "den Weg freiräumen soll".

 

In vielen Ländern hat sich ein ausgeprägtes Brauchtum um den Johannestag entwickelt:

 

Zu den Bräuchen zählte seit dem 12. Jahrhundert das Johannisfeuer. Es steht in einem Zusammenhang mit der Symbolik von Feuer und Sonne wie auch der Sonnenwende. Deshalb wird das Feuer selbst häufig als Sonnwendfeuer bezeichnet. Vor allem auf Bergen ist es ein altes Symbol für die Sonne und damit für Christus.

 

Dem Volksglauben nach sollte das Johannisfeuer Dämonen abwehren, die Krankheiten hervorrufen oder Viehschaden udgl. bewirken. Darauf deuten auch die Strohpuppen hin, die man in manchen Gegenden ins Feuer wirft („Hanslverbrennen“). Insbesondere sollten auch Hagelschäden abgewehrt werden. 

 

Die Johannisfeuer findet man in verschiedener Ausgestaltung fast über ganz Europa verbreitet.

 

Der Johannistag ist als Lostag und in der Überlieferung für die Landwirtschaft und das Wetter von zentraler Bedeutung.

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