Über zweihundert Personen vor allem aus den Pfarren Scharnstein, Grünau, Viechtwang und St. Konrad folgten am ersten Feriensonntag, der Einladung der Katholischen Männerbewegung St. Konrad, die Sonntagsmesse auf 1000m Seehöhe in der Schrattenau zu feiern.
Die Schrattenaumesse ist keine Berggipfelmesse, aber das Schöne ist, dass sie die Gläubigen zwischen 6 Monaten und neunzig Jahren zu einer Feiergemeinschaft verbindet. Und wem der Anstieg von Dürnberg zu einfach ist, hat die Möglichkeit, vom Laudachsee über den Katzenstein und das Steineck zur Schrattenau zu kommen.
Auf der Lichtung, wo bis in die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ein Jagdschloss des Königs von Württemberg stand, das einem Brand zum Opfer fiel, feierte P. Leopold die Hl. Messe bei beständigem, nicht zu heißen Wetter.
Anschließend gab es Knacker und Getränke. Wer seinen Durst stillen wollte, konnte nicht nur zu Radler, Almdudler oder dergleichen greifen, sondern sich am unbestrahlten Quellwasser laben.
Ein herzliches Vergelt´s Gott dem Quintett junger Musiker der Orstmusikkapelle Sankt Konrad für die musikalische Gestaltung in dieser schönen Naturkulisse sowie den Mitarbeitern der KMB mit dem Obmann Rudolf Weinzierler für die Organisation, die Bereitstellung der Bänke sowie für die Besorgung der Verpflegung.
Beim heurigen Fest der Ehejubilare feierten fünf Paare mit. Ein Rubinhochzeitspaar (40 Jahre) und vier Silberhochzeitspaare erneuerten ihren Ehebund und entzündeten eine Jubelkerze, ein Geschenk der KFB St. Konrad. Von der Pfarre erhielt jedes Paar eine Rose und einen Segenswunsch, nachdem Ministrantinnen ein Gedicht für die Jubelpaare aufsagten. Bürgermeister Herbert Schönberger gratulierte den Jubelpaaren und dankte für ihren Einsatz für das öffentliche Wohl und hob die Vorbildwirkung für junge Menschen von heute hervor. Im Anschluss gingen die Paare nach Einladung von Pfarre und Gemeinde zum GH Silbermair und ließen den Tag kulinarisch ausklingen.
Bei strahlendem Wetter wurde die Fronleichnamsprozession mit P. Bernhard und dem Priminzianten Florian P. aus Norddeutschland, der zur Zeit Urlaub im Stift Kremsmünster macht, unter der Mitwirkung der Vereine und den Erstkommunionkindern abgehalten. Die Messe mit dem Priminzsegen wurde dann anschließend gefeiert. Die zeitliche Verzögerung möge einer guten inneren Vorbereitung zu Gute gekommen sein.
Am Christi Himmelfahrtstag feierten 15 SchülerInnen, davon 10 Buben und 5 Mädchen das Fest der Hl. Erskommunion mit dem Thema Sonne. Diese zeigte sich auch von ihrer schönsten Seite.
Musikalische Unterstützung bekamen die Kinder von Barbara und Wolfgang Herndl. Kinder der 4. Klasse verstärkten mit ihren Stimmen den Gesang.
Gut vorbereitet von ihrer RL Ursula Attwenger und der KL Hedwig Aitzetmüller gestalteten die Erstkommunionkinder den Gottesdienst mit ihren Liedern und Texten. Beim Taufversprechen stellten sich die Paten zu den Kindern, um zu zeigen, dass sie auch weiterhin hinter ihnen stehen. Anschließend war das Frühstück im Pfarrheim - bereitet von der KFB-St. Konrad.
Die diesjährige KFB Wallfahrt am letzten Maisamstag führte uns nach Filzmoos im Pongau, einem alten Wallfahrtsort, wo das Filsmooser Kindl verehrt wird. Anschließend ließen wir uns bei der Fahrt zur Lodenwalkerei in Ramsau von der majestätischen Kulisse beeindrucken. Beim Loden Walker wurden wir über die Arbeitsvorgänge bis zum fertigen Loden informiert. Nach einem guten Mittagessen in Gleiming fuhren wir zur Zirben- und Kiefernbrennerei Mandlberggut. Wiederum zeigte sich die Dachstein Südwand von ihrer besten Seite. Interessant waren vor allem die Arbeitsschritte, die zur Gewinnung eines halben Liter Latschenkieferöles notwendig sind.
Beim Ausseer Lebkuchenwirt nahmen wir unsere Jause ein und für zu Hause wurden auch Lebkuchen mitgenommen. Unsere Maiandacht feierten wir während der Fahrt. Dieser beeindruckende Tag wird bestimmt vielen in Erinnerung bleiben.
Am 10. März machten sich 38 Männer zur diesjährigen KMB-Wallfahrt auf den Weg in den Linzer Mariendom. Für manche war es nach vielen Jahren das erste Mal, wieder in ihre Firmungskirche zurückzukehren. In der Krypta des Domes wurden wir vom Dompfarrer Maximilian Strasser herzlich begrüßt und feierten dort die Hl. Messe umgeben von den Gedenktafeln an die verstorbenen Linzer Bischöfe. Der Dom ist für alle Christen Oberösterreichs die gemeinsame Kirche. Im Anschluss an die Messe waren wir erstaunt, welche Schätze in der größten Kirche Österreichs verborgen sind. Der Dom wurde vom bedeutendsten Linzer Bischof, Franz Josef Rudigier, initiiert. 1862 begann der Bau, der sich über 60 Jahre erstreckte. Der fußfitte Teil unserer Gruppe bestieg den Turm und wurde nach 400 Stufen mit einem grandiosen Ausblick über Linz und halb Österreich einschließlich Traunstein belohnt. Die zweite Hälfte konnte die eindrucksvollen Glasfenster hoch über dem Domboden besichtigen.
Nach der für viele dann zu kurzen Führung ging es nach dem Mittagessen ins Stift Lambach, wo wir in der Stiftskirche den Kreuzweg beteten, um anschließend im MIVA-Haus in Stadl Paura in charmanter Weise über die eindrucksvollen Aufgaben der MIVA (Christophorus-Aktion) unterrichtet zu werden und, dank unseres mitfahrenden ORF Technikers Alois Hummer, auch den neuen Film sehen zu können. Durchaus interessant war auch die Besichtigung des MIVA-Autos und es fiel uns nicht schwer, diese Aktion mit einer Spende zu unterstützen. Im MIVA-Shop kauften die Männer süße Mitbringsel, um die daheimgebliebenen Frauen für den Verzicht zu entschädigen.
Im Gasthaus Bauer ließen wir den Tag ausklingen.
Der Tag hat uns gezeigt, welche Kostbarkeiten in der näheren Umgebung zu heben sind. "Fahr nicht weit fort, schau um den eigenen Ort!"
Ein großer Dank gilt den Organisatoren Johann Pühringer, Leo Hummer, Rudolf Weinzierler, Josef Buchegger sowie P. Leopold. Im nächsten März hoffen wir wieder auf zahlreiche Teilnahme.
Bei uns in St. Konrad war am 1. Adventsonntag unser alljährlicher Bratwürstelsonntag. Dieser Tag wurde gemeinsam von der KFB und der KMB organisiert. Es gab allerhand Köstlichkeiten und tolle Basteleien und Weihnachtsgestecke etc. zu erwerben. Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt.